Nationaler Gebetstag 2012

Suche nach Werten und Stabilität

Rund 5000 Christen aus der ganzen Schweiz reisten am 1. August nach Aarau. Im «Schachen» versammelten sich Christinnen und Christen aus allen Denominationen zum nationalen Gebetstag.

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Beten für die Schweiz
Symbolisch für die christliche Kultur in der Schweiz haben am 1. August gegen 1000 Fahnenträger ihre Kantons- und Gemeindefahnen in den Aarauer Schachen getragen. Der farbenfrohe Umzug, vom Bahnhof Aarau bis in den Schachen, fiel auch den Einwohnern positiv auf.

Zur Feier des Tages überbrachten Joel Blunier, als Vertreter der Evangelischen Allianz Aarau und Urs Hofmann, Regierungsrat des Kantons Aargau, Grussbotschaften aus Kirche und Politik. Hofmann betonte, dass es gut tue, sich an etwas Festem halten zu können.

Der Verein «Gebet für die Schweiz» und die «Agentur C» hatten dazu eingeladen. Den Sinn dieser Zusammenkunft erläuterte Hans-Peter Lang anlässlich seiner Begrüssungsrede: «Der nationale Gebetstag soll ein Bekenntnis zu unseren abendländischen christlichen Werten sein, für die Erhaltung des biblischen Menschenbildes.»

Dienst für die Schwachen

Zugleich sei dieser Tag auch eine Schuldanerkennung, dass Christen sich aus der Welt hinter Kirchenmauern zurückgezogen hätten. «Als Christen wollen wir nicht die Endverbraucher der Liebe Gottes sein. In erster Linie geht es darum, dass Gottes Liebe in die Welt und die Welt zu Gott kommt. Deshalb wollen wir heute eine Kirche bilden, die den Menschen, die immer weniger Hoffnung in die Zukunft haben, in Liebe dient und im Gebet für die Gesellschaft einsteht.»

Lang fühle sich der Bundesverfassung verpflichtet. In der Präambel sei die Aussage verankert, dass die Stärke des Volkes am Wohl der Schwachen gemessen werde. «Wir glauben, dass der Aufruf in der Landeshymne ‚Betet, freie Schweizer, betet!’ für die Zukunft der Schweiz und in den vor uns liegenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen von höchster Bedeutung sein wird».

Ziele und Visionen

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Dem Wort Einheit werde in der Bibel eine grosse Bedeutung beigemessen. Bis heute seien Christen herausgefordert, an dieser Einheit zu bauen. «Selten haben wir in einer Zeit gelebt, in der das Zusammenleben von Menschen und Völkern, wirtschaftliche Unruhen und politische Herausforderungen uns so sehr gefordert haben wie heute», so Lang weiter.

Viele Menschen seien in privaten wie auch in beruflichen Belangen auf der Suche nach Werten und Stabilität. Die Frage nach Gott, seinem Wirken und seiner Liebe für die Menschen sei mehr denn je auf die Probe gestellt. Aus diesem Grund, und damit die in der Schweiz verankerte christliche Kultur wieder gesellschaftsrelevant werde, vereinige «Gebet für die Schweiz» verschiedene christliche Gebetsbewegungen unter einem Dach. «Der Verein versteht seinen Auftrag darin, Menschen und christliche Institutionen zu vernetzen und das Gebet für Verantwortungsträger in allen Gesellschaftsbereichen zu fördern», erläuterte Lang die Zielsetzung.

Plakatkampagne

Die «Agentur C» dagegen trage mittels unterschiedlichen Kommunikationsmitteln die christlichen Botschaften in die Schweiz hinaus. Anlässlich des Gebetstages haben sich 750 Personen für ein Fotoshooting zur Verfügung gestellt. Ihre Porträts werden in den nächsten fünf Jahren Bestandteil der Plakatkampagnen und diversen weiteren Kommunikationsmittel der Agentur C sein. Dazu Peter Stucki: «Auf allen unseren Produkten ist ein Gesicht abgebildet. Damit wollen wir zum Ausdruck bringen, dass Gott, der alle Menschen – ob prominent oder nicht – liebt, alle in seinem Dienst braucht».

Weitere Infos zum Anlass sowie ein Video-Clip sind unter Webseite «Gebet für die Schweiz» zu finden.

Datum: 03.08.2012
Autor: Bruno Graber
Quelle: Livenet / Gebet für die Schweiz

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