Rapper George Moss

«Würde jemand die Christen als stark einschätzen?»

Seit mehreren Jahren treibt Rapper George Moss ein Thema um: Christliche «Analphabeten». Christen würden vorgeben, dem Allmächtigen zu dienen und dennoch sei es schwer, jemanden zu finden, der Christen als stark beschreibt.
George Moss kritisiert Christen, die sich nicht richtig bekehrt haben.

«Ich kann nicht länger schweigen», sagt George Moss. Er kritisiert, dass Millionen Menschen zwar das Übergabegebet gebetet hätten, aber ihre Sünden gar nicht wirklich bereuen würden. «Und ich rede nicht von Christen, die nur an Ostern und Weihnachten zur Kirche gehen.»

Heute werde ungemein stark betont, dass es nicht um Regeln, sondern um eine Beziehung geht. «Versteht mich richtig, ich sage nicht, dass es etwas anderes zur Erlösung braucht als den Glauben an Jesus Christus. Aber es braucht ein Bereuen der Sünde und ein Suchen des Herrn von ganzem Herzen.» George Moss erinnert sich an die Worte von Jesus, in denen er sagt, dass manche in seinem Namen Wunder tun, ohne dass er sie je gekannt hätte. «Leider werfen manche Christen im Namen der Liebe die Bibel über Bord.»

«Das ganze Wort weitergeben»

Davon handelt auch seine neue Single «Set it off». Der Heilige Geist habe ihm gezeigt, dass die Kirche eine klare Botschaft hören müsse. Deshalb posiert er vor einer Kirche, die zerstört wird. «Ich will damit zum Gespräch anregen.» Er wünsche sich, dass von Christen mehr Kraft ausgehe. «Es ist ironisch, dass wir sagen, dass wir dem allmächtigen Schöpfer des Himmels und der Erde dienen – und dennoch wird es schwer sein, jemanden zu finden, der Christen als stark beschreibt.»

Ausserdem: «Die Menschen sind die Gemeinde, egal wo sie sich trifft, in einem Wohnzimmer, im Park oder sonst wo. Die Kirche ist nicht da, wo man hingeht, sondern man ist Teil von ihr, wenn man die Sünden bereut und sein Vertrauen auf Jesus setzt.» Viele Christen würden evangelisieren, ohne selbst das ganze Evangelium zu kennen. «Meine Aufgabe ist, das Wort Gottes weiterzugeben – das ganze.»

Ruhe für die Seele

Er selbst trägt wie auch seine Fan-Base Shirts mit der Aufschrift «Oxen» («Ochse»). Natürlich nicht als Eigendeklaration, sondern basierend auf dem Bibelvers, wo Jesus sagt, man solle sein Joch auf sich nehmen und von ihm lernen.

George Moss: «Das hat zwei Gründe. Erstens gehen oft zwei Ochsen nebeneinander; ein alter, erfahrener und ein jüngerer. Der alte Ochse zeige dem jungen, wie man geht. Wenn wir das Joch Christi tragen, lernen wir so zu gehen, wie er es tat. Zweitens stehen wir dann auch unter seiner Autorität und führen seine Arbeit aus. Und selbst wenn die Arbeit physisch hart ist, finden wir Ruhe für unsere Seele.»

Zur Webseite:
George Moss auf Facebook
(Englisch)

Datum: 27.02.2015
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet

Publireportage
Werbung
Livenet Service
Werbung