Erschütternde Bilder aus Haiti: das als schwerstes Beben auf der Insel seit Gedenken reist das Land ins Chaos. Die Opferzahlen dürften in die Tausende gehen.
Die Hilfsorganisation World Vision berichtete von blockierten Strassen und Nachbeben. Die Hilfe vor Ort sei deswegen erschwert. Eindringlich ruft Geoff Tunnicliffe, Direktor der weltweiten evangelischen Allianz, Christen auf, zum Gebet und zum Geben. Die Heilsarmee verlor Kinderheime, Schulen, Kliniken und andere Gebäude; das Werk leistet umgehend Soforthilfe.
Zu grossen Teilen ist die Hauptstadt Port-au-Prince verwüstet schildert ein Reporter der Nachrichtenagentur Reuters. «Tausende Menschen irren in den Trümmern umher, manche weinen, sie singen religiöse Lieder. Menschen schreien Jesus, Jesus.»
Das Beben der Stärke 7,0 hatte sein Epizentrum südöstlich der Hauptstadt Port-au-Prince. Für die katastrophalen
Folgen werden schlechte Infrastruktur und die grosse Armut mitverantwortlich gemacht.
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