Schon viele haben sich den Kopf darüber zerbrochen. Ob Christen oder nicht: Wie ist Gott? Was macht ihn aus? - Viele dicke Bücher sind schon geschrieben worden, so dass sie wohl eine ganze Bibliothek füllen könnten. Nur um diese Fragen zu beantworten. Und doch: Wohl keiner konnte die Fragen endgültig und zufriedenstellend beantworten. Ja, vielleicht wird das auch niemals jemand schaffen.
Auch der Prophet Jeremia hat sich einst diesen Fragen gestellt. Vielleicht aus einem anderen Grund als wir es heute tun. Aber egal. Seine Antwort lautet: "Dir, Herr, ist niemand gleich. Du bist groß und stellst deine Macht unter Beweis". (Jeremia 10, 6).
Da schwingt eine ganze Menge Staunen mit: Gott ist unvergleichlich, einzigartig. Nichts und niemand ist größer als er. Niemand kann es mit ihm aufnehmen. Niemand kann ihm in die Karten gucken. Niemand kann Gott etwas vorschreiben. Ja, Gott ist nicht zu fassen, nicht mit unserem Verstand, nicht mit allen unseren Sinnen. Gott geht nicht in unseren Schädel rein.
Das gefällt uns nicht. Das steht unserem modernen Weltbild entgegen. Wir wollen doch so gerne verstehen. Wir wollen die Welt um uns herum begreifen und erfassen. Auch Gott! Doch der bleibt auch für uns der Unfassbare, ja fast der Unnahbare.
Es sei denn ich sehe auf Jesus Christus. Den Gottessohn, der vom Himmel herabkam, der in einem Stall das Licht der Welt erblickte, der den Menschen vorlebte, wie Gott ist, und der sich, obwohl er keine Schuld auf sich geladen hatte, wie ein Verbrecher an ein Holzkreuz nageln ließ und jämmerlich daran zugrunde ging. Und das alles aus Liebe zu den Menschen. Damit Sie und ich nicht ganz im Dunkeln tappen müssen, wenn wir Gott suchen.
Wie ist Gott? Vielleicht die beste Antwort auf diese Frage: Sehen Sie auf Jesus.
Datum:
16.04.2003 Autor: Heiko Brattig Quelle: ERF Deutschland
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