Vor einiger Zeit bekam ich ein Schreiben, worauf mit grossen Buchstaben geschrieben stand: Sie haben gewonnen! Ich hatte anscheinend ein neues Auto gewonnen...
Besser gesagt: Ich hatte es fast gewonnen. Es fehlte nur noch, dass ich die Karte einschicke und ein klein wenig Glück dabei habe. Gesagt, getan, dann kam nochmals ein Schreiben: ich sei nun in eine noch engere Auswahl gekommen. Meine Chancen zum Hauptgewinn ständen gut. Nun Sie verstehen schon: Es wurde nichts daraus. Das Ganze war eine billige Kundenfängerei eines Versandhauses.
Werden uns im Leben nicht ständig solche einmalige Chancen vorgegaukelt? Wir haben uns daran gewöhnt, kritisch zu sein mit den Angeboten unserer Gesellschaft. Wir sind schon zu oft enttäuscht worden. Wir leben mit der Angst, ausgenützt zu werden und so tragen wir zum eigenen Schutz ein antrainiertes Misstrauen mit uns. Wenn wir dies auch auf den Umgang mit nahestehenden Menschen oder gar mit Gott anwenden, dürfen wir nicht vergessen, denen, die sich bewährt haben, trotzdem zu vertrauen. Dort müssen wir das Misstrauen ablegen, sonst bekommen wir Probleme, denn im Glauben können wir nicht auf Abstand bleiben.
Das Vertrauensverhältnis
Der Glaube wird erst durch unser tiefes Vertrauen erfahrbar. Darum ist der Glaube auch ein Wagnis. Ein Wagnis, das sich jedoch lohnt. Christus ringt mit seinen Worten und seinen Taten der Liebe um unser Vertrauen. Er ist auferstanden aus den Toten und lebt heute. Nun sucht er mit uns Gemeinschaft. Diese Gemeinschaft mit Jesus Christus hat mein Leben total verändert. Ich habe das Wagnis, ihm mein Leben zu schenken, noch nie bereut. Viele Menschen leben jahrelang mit Glaubensfragen und kommen irgendwie im Leben nicht vorwärts, weil sie den christlichen Glauben immer mit innerem Abstand betrachten. Will der Mensch jedoch einen alles verändernden Durchbruch erleben, dann braucht es diesen Schritt, durch den er alles Misstrauen aufgibt und Jesus Christus sein ganzes Vertrauen schenkt. Er muss das was er bisher nur betrachtete selber ausleben.
Frohbotschaft = Werbebotschaft?
Wir dürfen die Aussagen der Bibel nicht als schlechte Werbe Botschaften betrachten. Gott will uns nicht ausnützen, von uns profitieren. Gott ist in seinem Wort nicht getrieben von Gewinnsucht, sondern von Liebe. Er will uns ohne jeden falschen Hintergedanken beschenken. Doch auch um ein Geschenk anzunehmen braucht es Vertrauen. Zu diesem Vertrauen möchte ich Sie ermutigen. Lassen Sie einmal Ihre Zweifel ganz bewusst los und geben Sie sich voll den Aussagen der Bibel hin. Dann werden Sie erleben, dass Gott nicht lügt. Dass er sein Wort hält und dass Jesus Christus wirklich lebt und Sie liebt. Und dass sein ganzes Werk auch Ihnen gilt.
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