In der Weihnachtszeit sind die Menschen sehr beschäftigt. Alles rund um das schöne Friedensfest muss gut organisiert sein. Das finde ich ganz o.k., nur sollte die Hauptperson dieses Festes nicht zu kurz kommen. Wie feiern den Geburtstag von Jesus Christus. In seiner Person kam der heilige Gott selbst auf diese Welt. Er wurde in Jesus Christus unser Bruder, der uns nahe steht. In ihm sind die zwei Naturen zu 100 Prozent vorhanden. Er ist 100 Prozent Gott und 100 Prozent Mensch.
Maria, die Mutter, hatte bis zum Zeitpunkt der Geburt Jesu keinen sexuellen Kontakt mit ihrem Verlobten Joseph. Es kam dann zu dem Wunder der jungfraulichen Geburt von Jesus Christus. Er wurde durch ein göttliches Wunder gezeugt vom Heiligen Geist und er ist nicht das uneheliche Kind zweier Menschen. Die Bibel sagt dies mehrmals sehr ausdrücklich, weil es wichtig ist für die Position von Jesus. Diese Wahrheit wird auch schon 700 Jahre vor der Geburt Christi vom Propheten Jesaja vorausgesagt. Es heisst dort: "Der Herr selbst wird euch ein Zeichen geben: Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären und wird seinen Namen Immanuel nennen." Das ist kein idyllisches Märchen, sondern das ist die zuverlässige Aussage des fehlerlosen Wortes Gottes. Gott kann unbegreifliche Dinge tun und zur Erlösung unserer sündigen Natur und zur Erlösung von der Kraft des Teufels und des Todes braucht es nichts weniger als ein göttliches Wunder.
Wunder können wir weder erklären noch nachmachen. Sie bleiben in der Gewalt und Souveränität des Allmächtigen. Aber Wunder kann man bestaunen und erleben. Menschen, die Jesus kennen, erleben Wunder durch das Eingreifen Gottes. Für mich ist es deshalb kein Problem, an die göttliche Zeugung Jesu Christi zu glauben. Er ist nicht einfach ein vorbildlicher Mensch, er ist viel mehr. Er ist wahrhaft, einzig und alleine Gottes Sohn. Er sagt selbst, dass er vom Himmel gekommen ist, deshalb kann nur er uns Zuverlässiges vom Himmel sagen. Er sagt selbst, dass Gott sein Vater ist, mit dem er eins ist. Nie sagte er, dass Joseph sein Vater sei! Diese zwei Naturen in Jesus Christus, also ganz Mensch und ganz Gott, sind wichtig. Denn so kann er uns in Verbindung mit dem Heiligen Gott bringen. Nur er kann die Brücke bilden, worüber wir gehen können, um Reinheit, Liebe, vollkommene Vergebung und das ewige Leben zu bekommen. Die Bibel sagt deshalb, dass es nur einen Mittler zwischen Gott und dem Menschen gibt und dass diese Person Jesus Christus heisst.
Wir sehen die Bildung dieser göttlichen Brücke bereits bei der Ankündung seiner Geburt durch die Engel, die ein gewaltiger Chor bilden und sagen: "Siehe, ich verkündige euch grosse Freude, denn euch ist heute der Retter geboren - Christus in der Stadt Davids, die Bethlehem heisst." Jesus Christus bringt die göttliche Natur und das göttliche Wesen auf die Erde. Und jeder, der im Glauben die Verbindung zu diesem Herrn aufnimmt, der bekommt Anteil an seinem göttlichen Wesen. Die Bibel sagt, dass jeder, der ihn aufnimmt, zu einem Gotteskind, zu einem Himmelsbürger wird. Wenn das kein Geschenk ist! Grösseres kann uns niemand geben, als dieses Kind in dem Stall, als dieser Herr, der sich für unsere Sünden kreuzigen liess und der zu unserem ewigen Leben nach drei Tagen aus dem Tod auferstand. Das ist Gottes Weihnachtsgeschenk für Sie und mich.
Mit einer Pfingstkonferenz will die Vineyard-Bewegung über Pfingsten den geistlichen Aufbruch in Europa fördern. Wer ist die Vineyard, und was bewegt...