Wir
haben ein Gesetz, und nach diesem Gesetz muss er sterben, weil er sich selbst
zu Gottes Sohn gemacht hat.
Johannes
19,7
200 Ärzte fuhren in einem amerikanischen
Jumbo Jet zu einem Kongress nach New York. Plötzlich hiess es über
Lautsprecher: Falls ein Arzt an Bord sei, möge er sich doch einer eben
erkrankten Frau annehmen. Keine Reaktion. Niemand stand auf, um zu helfen. Schliesslich
konnte es ein junger Arzt nicht mehr aushalten, ging nach vorn und versorgte
die Frau. Nach der Landung kamen die Kollegen erregt auf ihn zu und sagten, er
habe einen gefährlichen Fehler begangen, denn in den USA gebe es ein Gesetz,
nach dem ausserhalb der Krankenhäuser sogar eine Leben erhaltende Spritze als
Körperverletzung angezeigt werden kann. Käme es bei der Spritze noch zu einem Bluterguss,
könnte der Patient den Arzt um 1,5 Millionen Dollar Schmerzensgeld verklagen.
Schon mancher hilfsbereite Mensch habe sich auf diese Weise lebenslang
unglücklich gemacht.
Das Gesetz war zum Schutz der
Persönlichkeit der Bürger erlassen worden, hatte sich aber ins Gegenteil
verkehrt; denn wer möchte ein solches Risiko auf sich nehmen, horrende Strafen
zu zahlen, wenn er doch nur helfen wollte? – Gottes Gesetze waren den Menschen
zu ihrem Heil gegeben worden. Doch wie wir in unserem Tagesspruch sehen, wurden
sie benutzt, um den ans Kreuz zu bringen, der gekommen war, uns Menschen vom
ewigen Untergang, vor dem ewigen Verlorensein, zu retten. Dass Christus, der
Sohn Gottes, trotz dieser haarsträubenden Undankbarkeit zu uns auf die Erde
kam, zeigt zwei Dinge. 1. wie lieb er uns, seine Geschöpfe, hat, und 2. wie
nötig wir seine Hilfe brauchen. Denn das sieht jeder: Hier geht es nicht um ein
wenig moralische Kosmetik, sondern um Sein oder Nichtsein. gr
Frage:
Wie reagieren Sie auf so viel
Freundlichkeit?
Tipp:
Gottes Langmut ist gross; aber nicht
endlos.
Mit einer Pfingstkonferenz will die Vineyard-Bewegung über Pfingsten den geistlichen Aufbruch in Europa fördern. Wer ist die Vineyard, und was bewegt...