Denn
ihr habt um den Preis eures Lebens geirrt.
Jeremia
42,20
Dass wir uns immer mal wieder irren, dürfte
wohl niemand abstreiten. Wir machen Fehler, grosse und kleine. Meistens gibt es
eine Möglichkeit, wieder aus der Klemme, in die wir uns hineinmanövriert haben,
herauszukommen. Natürlich müssen wir den Irrtum erst einmal zugeben. Ein zu gross
gekauftes Kleidungsstück lässt sich wieder umtauschen, falsche Aussagen kann
man richtigstellen. Darüber brauchen wir uns also keine grossen Sorgen zu
machen.
Aber wie wäre es, wenn man sich in unserer
Autowerkstatt beim Reifenwechsel geirrt und die Radmuttern nicht fest angezogen
hätte? Die Folgen wären schon nach ganz kurzer Zeit katastrophal! Ich selbst
habe einmal einen schweren Verkehrsunfall nur knapp überlebt, bei dem sich der Fahrer des
entgegenkommenden Wagens offensichtlich irgendwie verschätzt hatte. Den Grund
dafür werde ich nie erfahren, denn für ihn endete sein Irrtum mit dem Tod. Er
hatte sich geirrt um den Preis seines Lebens!
Der grösste Fehler, den ein Mensch begehen
kann, kostet ihn seine Seele. Er hat Ewigkeitsfolgen. Daran ändert auch eine
christliche Beerdigung oder ein schöner Nachruf nichts. Worin besteht dieser
Fehler? Darin, dass man nicht nach Gottes Wort und Warnung fragt. Man lebt, als
gäbe es keinen Gott. Ist mit dem Tod wirklich alles aus und vorbei; oder gibt
es noch ein Danach? Wie würden Sie leben, wenn unsere wenigen Jahre hier eine
Vorbereitung wären auf die Zeit danach? Die Bibel sagt, dass »es dem Menschen
bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht« (Hebräer 9,27). Wenn
das stimmt, ist Irren nicht menschlich, sondern tödlich. hb
Frage:
Wo werden Sie die Ewigkeit zubringen?
Tipp:
Jesus Christus hat alles getan, um Sie vom
Gericht zu retten!
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