HERR,
du hast mich betört ... Du hast mich ergriffen und überwältigt.
Jeremia
20,7
»Du hast mir den Kopf verdreht«, sagte ich
damals meiner heiss Geliebten. Ein neues Denken hatte sich bei mir eingestellt.
Immer wieder drehten sich meine Gedanken um sie. All mein Tun orientierte sich
an ihr: Was würde sie jetzt dazu sagen? Gefalle ich ihr? Womit kann ich sie
überraschen? Wie kann ich ihr eine Freude bereiten? Sie hatte mich einfach
betört.
Jeremia, dieser ängstliche und zaghafte
Mann, erfährt in seinem tiefsten Inneren eine Verwandlung. Ähnlich ging es
Paulus, wenn er ausruft: »Ich bin von Christus ergriffen.« Was sie bezeugten,
ist kein schwärmerisches Überbetonen der Gefühle oder Abschalten des gesunden Menschenverstandes.
Es ist viel mehr ein Beweis dafür, dass Gottes Geist in ihnen wirkte, weil sie
Jesus begegnet sind. Sie hatten eine tiefe innere Beziehung mit ihm begonnen.
Sie haben ihn zu ihrem Lebensinhalt und zur Lebensmitte gemacht. Die Last der Sünde und das anklagende Gewissen
hatte Jesus von ihnen genommen. Nun wissen sie: Ich bin befreit und errettet
vor Gottes gerechtem Gericht.
Ein neues, faszinierendes und natürliches
Verlangen haben alle, die Jesus als Herrn in ihr Leben aufnahmen. Sie möchten
ihrem Retter dienen und ihm Freude bereiten. Sie nehmen sich Zeit, seinen
Liebesbrief – die Bibel – zu lesen und sich im Gebet mit ihm auszutauschen. Sie
möchten mehr von ihm erfahren. Sie pflegen die Gemeinschaft mit anderen
Christen, wo sie nur können. Selbst Benachteiligungen und Verfolgungen nehmen
sie auf sich. Sind Sie auch ergriffen von dieser Liebe zu Jesus Christus? Das
werden andere spüren und auch Sehnsucht nach diesem wunderbaren HERRN bekommen.
la
Frage:
Warum können Christen so glückliche
Menschen sein?
Tipp:
Denken Sie heute darüber nach, warum Jesus
Christus in diese Welt kam.
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