Es
war in Jerusalem ein Mensch, mit Namen Simeon; und dieser Mensch war gerecht
und gottesfürchtig und wartete auf den Trost Israels.
Lukas
2,25
Jahrelang bekamen die Kinder von uns Eltern
einen Adventskalender. Dieses Mal überraschte uns eine der grossen Töchter
damit, dass sie auch uns Eltern einen Adventskalender gebastelt hatte. Für jeden
Tag des Dezember bis zum 24. eine kleine, süsse Überraschung! Diesen Brauch
hatten wir für unsere Kinder eingeführt, um die Vorfreude auf Weihnachten zu
erhöhen. Jeden Tag ein Säckchen weniger, jeden Tag ein Tag näher an Heilig
Abend und an die Geschenke, jeden Tag ein bisschen Vorfreude auf das, was bald
kommt, auf Weihnachten.
Schon vor dem Kommen von Jesus Christus als
Kind auf diese Erde warteten Menschen auf dies Ereignis. Sie richteten ihr
ganzes Leben darauf aus. Einer von ihnen war Simeon, der gerecht und
gottesfürchtig lebte und deshalb unter dem moralischen Zerfall, dem Unrecht und
der Heuchelei seiner Zeit litt. Er wusste aber, früher oder später würde der
Retter kommen, um die Erlösung von aller Ungerechtigkeit zu bringen. Diesen
Retter zu sehen und dann beruhigt in die Ewigkeit zu gehen, war das Ziel und
die Erwartung, die Simeon hatte.
Welche Erwartungen prägen Ihr Denken? Bei
kleinen Kindern reichen die Erwartungen bis zu den Geschenken an Weihnachten
oder, wenn sie älter werden, bis zum Führerschein. Und bei den Erwachsenen ist
es vielleicht die grosse Liebe oder der nächste Schritt auf der Karriereleiter.
Das sind verständliche Erwartungen, aber sind sie nicht recht kurzfristig
gedacht, nicht sehr viel weiter als bei den Kindern, die nur den Geschenken an
Weihnachten entgegenfiebern? Jesus Christus kam in diese Welt, um unser
Sündenelend für alle Ewigkeit zu heilen und dass wir einmal bei ihm im Himmel
sein können. kim
Mit einer Pfingstkonferenz will die Vineyard-Bewegung über Pfingsten den geistlichen Aufbruch in Europa fördern. Wer ist die Vineyard, und was bewegt...