Trügerisch
ist das Herz, mehr als alles, und unheilbar ist es. Wer kennt sich mit ihm aus?
Jeremia
17,8
Vor Jahren hatte ich während einer
Messeveranstaltung ein Gespräch mit einem Priester aus Zentralamerika. Wir
kannten uns schon seit Langem, und ich fragte ihn auf den Kopf zu, wie er denn sein
Verhältnis zu Gott einschätze. Auf meine Frage antwortete er ungefähr so: »Der
Mensch ist doch in sich gut! Ändere seine Umwelt zum Guten, und Gott wird mit
ihm zufrieden sein.« Eine fragwürdige Ansicht, die zudem von vielen geteilt
wird. Warum? Weil sie letztlich Busse und Vergebung überflüssig machen würde!
Aber genau das ist der Weg, den die Bibel uns aufzeigt.
Der berühmte Physiker und Begründer der
Relativitätstheorie und Träger des Nobelpreises 1921 Albert Einstein
(1879-1955) schrieb einmal: »Das einzig wahre Problem aller Zeiten liegt im
Herzen und in den Gedanken des Menschen. Es geht dabei nicht um ein
physikalisches, sondern um ein moralisches Problem. Es ist leichter, die
Zusammensetzung des Plutoniums zu ändern als den schlechten Geist eines
Menschen. Es ist nicht die Sprengkraft einer Atombombe, die uns erschreckt, sondern
die boshafte Kraft des menschlichen Herzens.« Damit befand sich Einstein im
Einklang mit dem Urteil der Bibel, die lehrt: »Das ganze Haupt ist krank, und
das ganze Herz ist siech. Von der Fusssohle bis zum Haupt ist keine heile
Stelle an ihm« (Jesaja 1,5- 6). Gottes Urteil über den Menschen ist
vernichtend. Und die logische Folge daraus ist, dass sich keiner den Himmel
verdienen kann. In den kann uns nur einer bringen – Jesus Christus, der von
sich sagte: »Ich bin der Weg ... Niemand kommt zum Vater [zu Gott] als nur
durch mich« (Johannes 14,6). hb
Frage:
Glauben Sie immer noch, Gott aus eigener
Anstrengung zufrieden stellen zu können?
Tipp:
Seien Sie ehrlich: Sie brauchen einen
Retter!
Mit einer Pfingstkonferenz will die Vineyard-Bewegung über Pfingsten den geistlichen Aufbruch in Europa fördern. Wer ist die Vineyard, und was bewegt...