Schweigen? Unmöglich! (Markus 1,40-45)

Dass Jesus Kranke heilen kann, hat sich herumgesprochen. Selbst ein Aussätziger, dem der Kontakt zu Gesunden streng verboten ist, macht sich Hoffnungen und wendet sich an Jesus. Er glaubt, dass Jesus heilen kann und sich einem wie ihm überhaupt zuwendet. Das tut sonst niemand – aus Ekel vor den offenen Wunden, aus Angst vor Ansteckung oder auch aus Verachtung gegenüber dem, der wohl von Gott gestraft wird. Jesus scheut keinen Tabubruch; hat keinerlei Berührungsängste. Anders als manche heutigen Heilungsevangelisten will er der Sensationslust einen Riegel vorschieben. Die Heilung soll amtlich als dauerhaft bestätigt werden. Aber der Kranke ist zu begeistert und aufgewühlt, als dass er erst den Weg durch die Instanzen zu Ende geht. Seine Begeisterung erschwert zwar die Arbeit Jesu, aber die gute Nachricht spricht sich trotzdem weiter herum.

„Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über.“ Matthäus 12,34

Diese Artikel könnten Sie interessieren

Christine Brudsche ist schwerhörig. Ohne Schulabschluss und Ausbildung, litt sie lange unter der Lebenslüge «Ich bin nichts wert». Eindrücklich...
Das Kernanliegen der Vineyard
Mit einer Pfingstkonferenz will die Vineyard-Bewegung über Pfingsten den geistlichen Aufbruch in Europa fördern. Wer ist die Vineyard, und was bewegt...
Rückblick
Lesen Sie hier die interessantesten Artikel der letzten Woche.
Protestanten und ihre Lieder
Die zur Universität Erfurt gehörende Forschungsbibliothek Gotha hat eine Abschrift des ersten protestantischen Gesangbuchs, des sogenannten «...

Anzeige

RATGEBER

Verbindlichkeit Versprochen ist versprochen, oder?
Jeder Mensch behauptet von sich selbst, er sei verbindlich. Doch beim Nachprüfen bemerkt er, dass...

Anzeige

Werbung

VERANSTALTUNGEN

lebe deine Berufung – mach einen Unterschied in dieser Welt!
17. Juni 2012, 10 Uhr in Bad-Zurzach