Dass Jesus Kranke heilen kann, hat sich
herumgesprochen. Selbst ein Aussätziger, dem der Kontakt zu Gesunden streng verboten
ist, macht sich Hoffnungen und wendet sich an Jesus. Er glaubt, dass Jesus
heilen kann und sich einem wie ihm überhaupt zuwendet. Das tut sonst niemand –
aus Ekel vor den offenen Wunden, aus Angst vor Ansteckung oder auch aus
Verachtung gegenüber dem, der wohl von Gott gestraft wird. Jesus scheut keinen
Tabubruch; hat keinerlei Berührungsängste. Anders als manche heutigen
Heilungsevangelisten will er der Sensationslust einen Riegel vorschieben. Die
Heilung soll amtlich als dauerhaft bestätigt werden. Aber der Kranke ist zu
begeistert und aufgewühlt, als dass er erst den Weg durch die Instanzen zu Ende
geht. Seine Begeisterung erschwert zwar die Arbeit Jesu, aber die gute
Nachricht spricht sich trotzdem weiter herum.
„Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über.“ Matthäus
12,34
Mit einer Pfingstkonferenz will die Vineyard-Bewegung über Pfingsten den geistlichen Aufbruch in Europa fördern. Wer ist die Vineyard, und was bewegt...