Ein empfindliches Instrument (1. Korinther 10,23-11,1)

So wie ein Kompass nur in Verbindung mit einer genauen Landkarte zur Orientierung taugt, so nützt uns auch nur ein Gewissen, das am Wort Gottes ausgerichtet ist, damit wir uns auf dem Lebensweg nicht verirren. Weil Paulus die Korinther nicht starre Vorschriften gelehrt hatte, sondern das Wort des lebendigen Gottes, kann er sie nun auf die Empfindungen ihres Gewissens hin ansprechen. Und so muss er in der Frage über den Umgang mit dem heidnischen Opferfleisch kein striktes Verbot erteilen. Ihr vom Wort Gottes geprägtes Gewissen wird sie daran hindern, etwas zu tun, was andere belastet oder ihnen gar zum Verhängnis wird. An der Fähigkeit, aus Liebe zum Nächsten auf eigene Freiheiten zu verzichten, ist abzulesen, ob uns der Gewissenskompass den richtigen Weg weist.

„Alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.“ Kolosser 3,17

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