Jesus hat Menschen in seine Nachfolge gerufen, die
sich in ihrer Verschiedenheit sonst wohl kaum zusammengetan hätten; ihm sind
sie gefolgt und so sind sie auf einem gemeinsamen Weg. Da geht es zuerst um die
Gemeinschaft mit ihrem Herrn; menschliche Unterschiede sind zweitrangig. – Doch
in Korinth hatte man diese Sicht verloren. Die Zugehörigkeit zu bestimmten sozialen
Schichten war wichtiger geworden als die Verbindung zu Christus. Dieser Missstand
wurde besonders peinlich an einer Stelle sichtbar, an der die Einheit am
deutlichsten zum Ausdruck kommen sollte: bei der Feier des Abendmahles. Gerade hier
aber sollten doch Christen so mit ihrem Herrn eins werden, dass ihnen auch die
Einheit untereinander ganz selbstverständlich wird. – Was müsste Paulus heute
wohl der Gemeinde sagen, zu der ich mich halte?
„Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat
zu Gottes Lob.“ Römer 15,7
Mit einer Pfingstkonferenz will die Vineyard-Bewegung über Pfingsten den geistlichen Aufbruch in Europa fördern. Wer ist die Vineyard, und was bewegt...