Von Christus gestärkt und gehalten (2. Korinther 12,1-10)

Der „Mensch in Christus“ (V. 2) ist Paulus selbst. Im Blick auf eine überwältigende Gottesbegegnung ist es ihm unmöglich, sich selbst zu nennen oder gar mit seinem Erleben im ‚dritten‘, uns jetzt als sterblichen Menschen völlig unzugänglichen Himmel der ewigen Gegenwart Gottes zu prahlen. Man weiss nicht, welche Gebrechen (V. 7) dem Apostel zu schaffen machten. Doch er ist sicher, dass sein Herr Jesus Christus ihm zugewandt bleibt. Der allein ist zu rühmen, denn seine Kraft trägt den Schwachen und hält ihn „in Christus“ fest. – Wie Paulus, so dürfen auch wir uns vor Augen halten, dass Jesus Christus unsere Schwachheit und Unzulänglichkeit auf sich genommen hat, ja zuletzt an unserer Sünde gestorben ist. All das muss uns nicht mehr belasten. Wir können auf Christus blicken und seine Stärke rühmen.

„Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.“ 2. Korinther 12,9

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