Das Buch der Bücher - Botschaft für das Leben

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Bibeln, die in eine verständliche Sprache übersetzt und zeitgemäss gestaltet sind, finden heute auch bei einem jungen Publikum Interesse.
Die Bibel ist das meistübersetzte und am weitesten verbreitete Buch der Welt. Sie hat Völker und Kulturen beeinflusst. Sie ist das Standardwerk der Menschheitsgeschichte, das heilige Buch, das Antworten auf die grossen Fragen des Lebens gibt.

Für Millionen von Menschen ist die Bibel heute ihr ständiger Begleiter. Sie lesen nicht nur fast täglich darin. Sie leben mit diesem Buch. Warum? Sie glauben, dass Gott durch die Ereignisse, die darin aufgezeichnet sind, auf geheimnisvolle Art zum Menschen persönlich spricht. Die Bibel ist für sie nicht nur ein Geschichts- und Lehrbuch oder gar ein Gesetzbuch mit tausend Vorschriften und Geboten – nein sie ist der Liebesbrief Gottes, mit dem der Schöpfer dem Menschen seine Pläne deutlich macht. Deshalb ist die Bibel für Christen das zeitlos gültige Buch des Lebens. Es hat Relevanz auch für heute. Es redet in den Alltag unserer modernen Schweiz hinein.

Der Inhalt: Von Ewigkeit zu Ewigkeit

Die Bibel beginnt mit ihren Berichten vor der Existenz des Menschen und endet lange nach dessen Gastspiel auf Erden. Sie spannt den Bogen der Menschheitsgeschichte von der Ewigkeit, aus der sie kam, bis wieder hinein in die Ewigkeit, in der sie enden wird. Im Wesentlichen enthält das Alte Testament, der erste Teil der Bibel, die Aufzeichnungen des Volkes Israel, während der zweite Teil, das Neue Testament, das Leben des Jesus von Nazareth und die Anfänge der Kirche beschreibt.

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Viele tun es heute: Sie lesen nicht nur in der Bibel, sie leben konkret damit. Die Bibel ist für sie der Liebesbrief Gottes.

Ein besonderes Volk

Gott erschafft die Welt mit allen ihren Lebewesen, zuletzt den Menschen, der zunächst im Paradies lebt. Daraus wird das erste Menschenpaar vertrieben, weil es die Regeln gebrochen hat. Mit Abraham beginnt die Geschichte des Volkes Israel, das von Moses aus der Sklaverei in Ägypten befreit und nach einer langen Wüstenwanderung ins Land Kanaan geführt wird. Unter den Königen David und Salomo erlebt das Volk Gottes um das Jahr 1000 vor Christus die Hochblüte. Weil Israel sich aber von seinem Gott abwendet, wird es zwei Mal in die Gefangenschaft weggeführt. Das Alte Testament endet mit den Schriften der Propheten, die den Messias und ein neues Zeitalter ankündigen.

Ein besonderer Mensch

Mit Beginn unserer Zeitrechnung wird Jesus von Nazareth als Sohn des Zimmermannes Josef und seiner jungen Frau Maria in Bethlehem in bescheidenste Verhältnisse hineingeboren. Er verbringt eine unspektakuläre Jugend in Nazareth. Mit 30 tritt er als Wanderprediger auf, schart Menschen um sich und verkündigt eine völlig neue Lehre: Das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen. Das ist nicht nur eine auf Achtung des Menschen aufgebaute Ethik, die er da verbreitet. Er spricht von Umkehr vom Weg der Schuld, bezeichnet sich selbst als «den Weg, die Wahrheit und das Leben», gar als den Sohn Gottes, der Sünden vergibt. Wer an ihn glaube, sagt Jesus, werde «nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben». Zudem heilt er Kranke und tut Wunder. Das alles nervt die religiösen Führer in Israel. Sie wollen Jesus beseitigen. Sie verklagen ihn bei den Römern als Hochverräter. Kaum drei Jahre nach Beginn seines öffentlichen Auftretens wird er hingerichtet. Am dritten Tag findet man sein Grab leer. Jesus ist auferstanden.

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Die Kirche entsteht

Über 500 Menschen begegnet der Auferstandene, bevor er in den Himmel auffährt. Als an Pfingsten in Jerusalem der Heilige Geist machtvoll auf die Nachfolger von Jesus kommt, ist dies der Beginn der christlichen Kirche. Die frohe Botschaft von Jesus verbreitet sich in der ganzen Welt. Die Bibel berichtet darüber in der Apostelgeschichte. In Briefen der Apostel an die jungen Gemeinden wird die christliche Lehre gefestigt. Das letzte Buch der Bibel, die Offenbarung des Johannes, weist in die weite Zukunft: Christus wird wiederkommen und eine neue Erde einrichten. (fh.)

Die Feste des Glaubens

Weihnachten:
Jesus wird in Bethlehem geboren (Gott kommt auf die Erde)

Karfreitag:
Jesus wird an einem Kreuz hingerichtet (Der Sohn Gottes stirbt für die Schuld der Welt).

Ostern:
Jesus aufersteht von den Toten (Er besiegt den Tod. Im Glauben an Jesus ist die Hoffnung auf das ewige Leben).

Auffahrt:
Jesus fährt auf in den Himmel (So wird er am Ende der Zeit wiederkommen).

Pfingsten:
Der Heilige Geist erfüllt die Nachfolger Jesu (Die erste Kirchgemeinde entsteht. Das Christentum breitet sich aus).

Datum: 21.06.2005
Autor: Fritz Herrli
Quelle: 4telstunde für Jesus

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