Aktionskomitee «Gegen die strategische Islamisierung der Schweiz» gegründet

Das Aktionskomitee "Stopp Minarett" Langenthal, welches Mitauslöser der Anti-Minarett-Initiative war, will seine Aktivitäten erweitern. Aufgrund der zunehmend vorgebrachten Forderungen der islamischen Verbände in der Schweiz sehe man sich gezwungen, mit einem neuen Aktionskomitee "Gegen die strategische Islamisierung der Schweiz" seine Aktivitäten auf die ganze Schweiz auszuweiten.

"Der nach dem Ja zum Minarettverbot angewendeten Strategie vieler islamischer Organisationen - zum Beispiel das Fordern von islamkonformen Friedhöfen - muss entgegengewirkt werden, damit keine Parallelgesellschaft entstehen kann, die unserer christlich-abendländisch geprägten Kultur in irgendeiner Weise gefährlich werden kann", schreibt das Komitee in einer Medienmitteilung.

Veranstaltungen geplant

Das Komitee plant in der zweiten Jahreshälfte 2010 Informationsveranstaltungen in verschiedenen Schweizer Städten. Zudem sollen Informations- und Verteilschriften über "die Hintergründe der Islamischen Ideologie und der durch den Koran explizit geforderten Etablierungsstrategie" veröffentlicht werden.

Ziel der schweizweiten Kampagne des neu gegründeten Aktionskomitees sei die Stärkung der christlichen Tradition und gleichzeitig das Eindämmen christenfeindlicher islamischer Expansion. "Neben der Forderung nach Integration der muslimischen Bevölkerung fördert das Komitee Bemühungen, die christliche Tradition und Überlieferung der muslimischen Bevölkerung zugänglich macht."

Gefahrenpotenzial für Schweizer Rechtssystem

Das Komitee sieht im Moment ein mehrfaches Gefahrenpotential für das Schweizer Rechtssystem und die Gesellschaft, "vor allem in der Mobilisierung von Gewaltbereitschaft durch extreme islamistische Strömungen, wie dem erst kürzlich gegründeten 'Islamischen Zentralrat Schweiz' (IZRS)". Das Komitee vermisst eine verbindliche und aktive Gegenposition aus Kirche, Behörde und Politik zur geplanten Islamtagung in Disentis.

Eine Gefahr sieht das Komitee zudem in der Verbreitung des «intergrationsfähigen Islambildes», wie es zurzeit unter anderem Hisham Maizar, Präsident der FIDS, und Saïda Keller-Messahli, Präsidentin des "Forums für einen fortschrittlichen Islam", tun würden. "Diese Exponenten verschweigen, dass der Islam sich selber in seinen heiligen Quellen als die einzig gültige Religion darstellt, die weder Religionsfreiheit noch Akzeptanz Andersgläubiger kennt."

Als Affront sieht das Aktionskomitee die jüngste Forderung von Farhad Afshar, Präsident der KIOS, nach muslimischen Grabstätten. "Vorhandene Friedhöfe und Erde als unwürdig zu bezeichnen, weil darin Menschen christlicher Religion und Tradition bestatten sind, betrachten wir als Hohn gegenüber dem Christentum." Deshalb fordere man von betroffenen Gemeinden und Behörden, auf das Begehren Afshars gar nicht einzutreten.

Mitglieder bzw. Interimsmitglieder des Aktionskomitees "Gegen die strategische Islamisierung der Schweiz" sind: Daniel Zingg (Pressesprecher), Stefan Zeller (Vorsteher), Hans Lieberherr, Christian Engel, Simon Geiser.

Quelle: Aktionskomitee "Stopp Minarett"
Datum: 17.03.2010

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