Was macht wahre Freundschaft aus, was muss ich selbst dazu beitragen? Über 500 Frauen suchten bei «Shine» in Winterthur Antworten. Vorträge und Workshops boten auch Raum für neue Beziehungen.
Einfach Sein statt Schein: Frauen geniessen eine kreative Pause am Kongress «Shine» in der «Parkarena» in Winterthur offensichtlich.
Nicht nur das Wetter spiegelte den Titel der Frauenkonferenz «Shine» wieder. Das Strahlen der vielen Frauenaugen beim Anblick der Kreativ-Tauschbörse mit Beauty, Wellness, Schmuck und Schminken überstrahlte erwartungsgemäss alles. Die Frauen wurden von der GvC (Gemeinschaft von Christen) Chile Hegi eingeladen, sich selbst zu «verzaubern», ihre einzigartige Schönheit zu zeigen und sich anzunehmen. Dies unterstrich auch der Input zum Thema «Freundschaft mit mir selbst und mit Gott», welcher die Grundlage für gelungene Freundschaft beschrieb. Kulinarische Highlights und peppige Worships umrahmten den Anlass.
Workshops fördern Beziehungen
«Die Sehnsucht nach echten Beziehungen treibt unser Leben an. Unsere Freundinnen sind fester Bestandteil unseres Lebens und bereichern es täglich», so die Tagungsbeschreibung. Es war deshalb nicht verwunderlich, dass sich die meisten Frauen gleich mit ihrer besten Freundin zur Konferenz angemeldet hatten. Was macht wahre Freundschaft aus, was muss ich selbst dazu beitragen? Diesen Fragen widmete sich der zweite Konferenztag. Nebst persönlichen Erfahrungsberichten von Frauen wurde auch aufgezeigt, was uns die Bibel dazu sagt.
Dieses Jahr legten die Veranstalter bewusst den Schwerpunkt nicht auf die Vorträge, sondern auf die Workshops, da erfahrungsgemäss hier unter Gleichgesinnten neue Beziehungen entstehen. Das Angebot war ausserordentlich vielfältig. Neben Workshops zu klassischen Frauenthemen wie Basteln, Beauty und Tanzen gab es auch Pistolenschiessen und Kart-Rennen im Tempodrom. «Wir wollen Frauen bewusst etwas total Verrücktes anbieten», so Susanne Gysin. «Wir wollen dazu anregen, im geschützten Rahmen mit anderen Frauen Neuland zu betreten. Letztes Mal gab es zum Beispiel einen Autoreparaturkurs.»
Susanne Gysin hat alle sechs Frauenkonferenzen bei der Chile Hegi miterlebt. Als Initiantin gab sie damals den Impuls für einen Frauenanlass. Mit 60 Frauen habe sie angefangen, so die Initiantin. Dieses Jahr waren es über 500 Teilnehmerinnen. «Wir hatten für 350 Frauen geplant, wurden völlig überrannt und mussten kurzfristig zusätzliche Workshops anbieten, damit alle Platz hatten.» Dank der 70 ehrenamtlichen Helferinnen und der 30 Männer im Hintergrund meisterte das Konferenzteam diese Aufgabe bravourös.
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