Beten wird auch «das Atmen der Seele» genannt. Wir fühlten den Puls, oder besser gesagt, die spirituelle Lunge von verschiedenen Schweizern.
Das Gebet bestätigt mir, dass es Gott gibt – sonst müssten wir gar nicht beten. Es ist eine Tankstelle, bei der ich Kraft erhalte und weiss, dass Gott zuhört und dass ich bei ihm Sorgen deponieren kann und mit ihm den Tag Revue passieren lassen kann. Von ihm kommen Gedanken und Lösungsansätze zurück und es ist zudem die günstigste Telefonverbindung – der Draht zum Schöpfer ist gebührenfrei; das ist sehr grosszügig und überdies ist er immer erreichbar! Carmen Fenk, Sängerin, Moderatorin und Gosplerin bei Shelomith
Carmen Fenk
Ich finde das Gebet als ein riesiges Vorrecht. Ich habe eine Audienz bei der höchsten Regierung. Für mich ist es keine mühsame Übung oder Pflicht, je grösser dieser Gott ist, desto weniger intensiv muss mein Gebet sein, einfach ehrlich. Wir dürfen uns auch kurz fassen, wir sind ja auch aufgerufen, nicht zu viele Worte zu verlieren. Walter Donzé, EVP-Nationalrat.
Walter Donzé
Gebet ist für mich eine Möglichkeit, ganz nah bei Gott zu sein, mit ihm Zwiegespräche zu führen, ihm meine Wünsche und Erlebnisse mitzuteilen – so wie wenn man sein Herz seiner besten Freundin ausschüttet. In einem Gebet gebe ich Gott das Recht in meinem Leben aktiv zu werden; dadurch habe ich schon viele Gebetserhörungen erlebt, weil ich mein Vertrauen auf ihn gesetzt habe. Gebet ist für mich aber auch eine Quelle des Auftankens, denn für ein Gebet muss ich mir Zeit nehmen und zur Ruhe kommen und in der heutigen Zeit kann das jeder gebrauchen! Jeanette Macchi, Moderatorin «Fenster zum Sonntag»
Jeanette Macchi
Gebet ist für mich die Basis um mit Gott über alles zu reden. Ohne die Möglichkeit des Gebets würde mir ein grosser Teil des Fundaments fehlen. Tragisch finde ich, dass das häufigste Gebet der Schweizer lautet: «Gott verdamme mich!» Markus Wäfler, EDU-Nationalrat
Markus Wäfler
Es ist immer wieder eine Kontaktaufnahme mit Gott. Im Gebet bin ich mit Gott verbunden, ich höre ihn, meine Seele atmet – es ist eine innere Ausrichtung. Wenn es stürmisch ist, erkenne ich, dass Jesus im Boot sitzt und sehr oft ist es auch eine Entschleunigung und Verdichtung. Christoph Wyss, IVCG-Präsident und Rechtsanwalt
Christoph Wyss
Die Lebensumstände der Frauen, die sich bei uns melden sind immer sehr vielschichtig und komplex. Durch das Gebet empfange ich von Gott Impulse im Gespräch und eine Sicht für Mutter und Kind und ich glaube und vertraue Gott, dass er wenn wir ihm unsere Anliegen bringen, drauf reagiert, dass gibt mir Mut an einer hoffnungsvollen Zukunft für Mutter und Kind zu arbeiten. Für die betroffenen Kinder bitte ich zu Gott, dass er ihre Seelen in den turbulenten und schwierigen Umständen, in denen sie leben müssen, besonders schützt und umgibt, damit sie gesund heran wachsen können - im Gebet bitte ich Gott, dass die Frauen und ihre Kinder Begegnungen mit solchen Menschen haben dürfen, die ihnen weitere Unterstützung geben, um ihre Lebensetappen meistern können. Simone Spätig, Leiterin LEA Schweiz
Simone Spätig
Beten ist für mich Reden mit Gott von Du zu Du. Es ist ein Danken und ich teile ihm meine Anliegen mit und bespreche sie mit ihm; aber nicht einseitig, ich höre auch, was Gott mir sagt. Beten ist für mich wie Luft zum Atmen, auf die ich nicht verzichten will, weil ich weiss, dass er mich hört, immer hört. Andreas Lange, Leiter der christlichen Medienagentur «medialog» und Initiator von www.wunder-heute.net
Andreas Lange
Das Gebet ist für mich lebensnotwendig, ich könnte es nicht wegdenken. In der Familie haben wir gemeinsam ein Morgengebet und wir beten auch am Mittag und Abend zusammen - nicht als Pflichtübung, sondern um mit Gott im Kontakt zu sein. Ich selbst bin den Tag hindurch immer im Gespräch mit Gott, zum Beispiel vor dem arbeiten, einem Telefon oder wenn ein Kind eine Prüfung hat. Pius Holzer, singt Gospel in Wallisertytsch