Anbetungstest

Wie viel von Gott habe ich in meinem Leben?

Wenn man die Geschichte liest, wie Jesus auf diese Erde kam, Gott in einem hilflosen Kind, wird eines klar: Niemand, der davon erfährt oder der das Kind sieht, kann anders, als auf die Knie fallen und anbeten.

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Auch aus dem Himmel, an dem Gott in seiner Vollmacht weilt, wissen wir: Es ist ein Ort der Anbetung. Wie viel Raum hat Gott eigentlich in meinem Leben?

Beispiele für Anbetung in der Weihnachtsgeschichte:

Als Maria erfährt, dass Gott sie erwählt hat, den Messias auf die Welt zu bringen, fängt sie an zu anbeten. Es ist das berühmte «Magnificat» der Bibel, aus Lukas, Kapitel 1, ab Vers 46: «Von ganzem Herzen preise ich den Herrn. Ich bin glücklich über Gott meinen Retter. (...) Denn Gott hat grosse Dinge an mir getan, er, der mächtig und heilig ist! Ohne Ende kümmert er sich in seiner Barmherzigkeit um alle, die ihn fürchten. Unübersehbar handelt Gott in dieser Welt...»

In Lukas, Kapitel 2 erfahren wir von den Engeln, die den Hirten die frohe Botschaft überbringen. Verse 13-14: «Auf einmal waren die Hirten von unzähligen Engeln umgeben, die Gott lobten: ‚Gott im Himmel gehört alle Ehre; denn er hat den Frieden auf die Erde gebracht für alle, die bereit sind den Frieden anzunehmen.’»

Auch die Hirten werden durch die Gegenwart Gottes zu Anbetern. Sie machen sich auf, um das Kind sehen und finden es. «Dann kehrten die Hirten zu ihren Herden zurück. Sie lobten und dankten Gott für das, was sie in dieser Nacht erlebt hatten.» (Lukas, Kapitel 2, Vers 20)

Als der Stern die Weisen aus dem Morgenland an ihr Ziel führt, fangen auch sie an zu anbeten: «Da kannte ihre Freude keine Grenzen. Sie gingen in das Haus, wo sie das Kind mit seiner Mutter Maria fanden, knieten vor ihm nieder und beteten es an.» (Matthäus, Kapitel 2, Verse 10-11)

Als Jesus acht Tage nach der Geburt nach jüdischer Sitte beschnitten wird, passiert folgendes, Lukas, Kapitel 2, Verse 27-29: «Vom Heiligen Geist dazu gedrängt, war Simeon an diesem Tag in den Tempel gegangen. Als Maria und Joseph das Kind hereinbrachten um es Gott zu weihen, nahm Simeon es in seine Arme und lobte Gott: ‚ Herr, jetzt kann ich in Frieden sterben. Denn ich habe den Befreier gesehen, den du der ganzen Welt gegeben hast. Er ist das Licht für alle Völker, und er wird der Ruhm für dein Volk sein.’»

Anbetung in meinem Leben

In all diesen Episoden der Weihnachtsgeschichte wird deutlich: Wo Gott anwesend ist, wird angebetet. Warum nehmen wir uns in unserem Alltag eigentlich so wenig Zeit, Gott anzubeten? Könnte es sein, dass wir Gott zu wenig Raum in unserem Leben geben? Dass wir so beschäftigt sind, dass wir sogar seine Gegenwart verdrängen und nicht mehr wahrnehmen können?

In Matthäus, Kapitel 28, Vers 20 verspricht Jesus: «Schaut hin, ich bin immer bei euch. Alle Tage, bis ans Ende der Welt.» Gott ist da! Und er bewirkt so vieles in unserem Leben. Wenn wir nur erkennen könnten, wie sehr er bei uns ist, könnten wir nicht anders, als auch in unserem Alltag auf die Knie zu fallen und Gott zu anbeten.

Buch zum Thema:
Lobpreis der meine Grenzen sprengt. Neue Wege für Anbeter


Autor: Miriam Hinrichs
Quelle: Livenet

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