460'000 mal „Wahre Liebe wartet“ in Athen – mit King Carl

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Warten macht Sinn: WLW-Meeting in Athen
„Warten“ ist zwar (noch) keine olympische Disziplin, doch an den Spielen in Athen sorgte die christliche Jugendbewegung wieder einmal für Aufsehen, wie ihrer Pressemitteilung zu entnehmen ist.

Aus aller Welt wurden Unterschriftskarten mit dem persönlichen Versprechen, vor der Ehe auf Sex zu verzichten, nach Athen geschickt. Die amerikanischen Organisatoren um den Gründer von „Wahre Liebe wartet“ (WLW), Richard Ross, erhielten auf diesem Weg etwa 460’000 Karten.

Am Sonntag 22. August wurden die eingesandten Karten von Jugendlichen auf einen Hügel in der Nähe der Akropolis getragen, in Anlehnung an das Bibelwort aus Psalm 24 „Wer darf auf den Berg des Herrn gehen? Wer unschuldige Hände hat und reines Herzens ist.“ Die 100 Jugendlichen beteten auf dem Hügel in der griechischen Hitze gemeinsam für die Unterzeichner. (Bild unten)

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Carl Lewis und Joe DeLoach

Zehn Jahre WLW – Carl Lewis dabei

In Athen feierte die WLW-Bewegung auch ihren zehnten Geburtstag. In einer einstündigen Openair-Veranstaltung betonte der Gründer der Bewegung, der US-Amerikaner Richard Ross (USA): „Jugendliche, die kein biblisch reines Leben führen, werden auch nicht missionarisch leben“. Für den europäischen Zweig der Bewegung sprach der Deutsche Michael Müller. Er hob hervor, dass „Wahre Liebe wartet“ keine amerikanische Idee, sondern ein biblisches Prinzip sei.

Das grösste Medieninteresse galt den angereisten Athleten und Goldmedaillengewinnern: Joe DeLoach und Carl Lewis (USA). Nur ein einziges Mal wurde Carl Lewis in einem olympischen Lauf geschlagen: 1988 von Joe DeLoach in Seoul über 200m. Nun sprachen beide Athleten zu den 450 Jugendlichen von ihrem Glauben an Jesus Christus und der Bedeutung, seinen Körper als lebendiges Opfer für Jesus Christus zu verstehen.

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Unübersehbar: das Banner am Bahnhof Luzern

Enthaltsam leben – der beste Schutz vor Aids

„Wahre Liebe wartet“, eine überkonfessionelle Bewegung für sexuelle Enthaltsamkeit vor der Ehe, breitete sich zu Beginn der 90er Jahre rasch aus. Mittlerweile stehen mehr als eine Million Menschen in über 100 verschiedenen Ländern durch ihren persönlichen Entschluss dahinter. In Uganda wurde die „Wahre Liebe wartet“-Idee von staatlicher Seite aus unterstützt. Auf der letzten Weltaidskonferenz in Bangkok konnte Ugandas Präsident Museveni auf beeindruckende Ergebnisse verweisen. In seinem Land sank die HIV-Infektionsrate von mehr als 30 Prozent zu Beginn der 90er Jahre auf noch etwa 6 Prozent.

WLW – auch in Luzern

Parallel zur Kundgebung in Athen fand in Luzern auf dem Bahnhofplatz eine Standaktion statt. In Anspielen, durch Informationsmaterial und einem 9 Meter breiten schwebenden Banner wurden Besucher durch das leicht veränderte olympische Motto: „Dabei sein ist nicht alles“ mit den WLW-Zielen in Kontakt gebracht. Laut Josua Hausmann vom Schweizer Zweig gab es viele positive Echos. „Viele Jugendliche haben sich dadurch überhaupt zum ersten Mal mit dem Gedanken, befasst, mit dem Sex bis zur Ehe zu warten! Viele sind erleichtert, wenn sie hören, dass es andere gibt, die sagen, sie warten mit Sex bis zur Heirat."

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Die Karten werden auf den Berg getragen.
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Für viele ein neuer Gedanke: bis zur Ehe warten

Mehr Infos:
www.wahreliebewartet.ch
www.wahreliebewartet.de

Quelle: Wahre Liebe wartet

Datum: 01.09.2004

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