Brian «Head» Welch wird 40

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Brian «Head» Welch
Brian «Head» Welch feiert am 19. Juni 2010 seinen 40. Geburtstag. Vor fünf Jahren schockte er die Musikszene, als er verkündete, die von ihm mitgegründete Rockband «Korn» zu verlassen. Er wurde Christ und wollte sich um seine Tochter kümmern. Heute rockt Brian für Jesus.

1991 gegründet und zuerst unter anderem Namen geführt, verkaufte die Band «Korn» rund dreissig Millionen Alben und füllten Stadien. 2005 dann der spektakuläre Ausstieg. «In Gott habe ich Frieden gefunden», sagte er, die Bilder seiner Taufe am 10. März im Jordan in Israel gingen um die Welt.
Kürzlich wurde Brian «Head» Welch vom christlichen Musikportal sound7.de gefragt, wie es für ihn sei, vor hundert Leuten zu spielen, statt vor mehreren Zehntausend: «Als ich in die Menge geschaut und gesehen habe, dass die Halle total leer war, dachte ich: „Okay, die werden trotzdem eine gute Show bekommen." Die Zahl ist nicht mehr so wichtig. Letztes Mal haben wir vor ungefähr tausend Leuten gespielt, in ein paar Tagen spielen wir vor vielleicht 18 000. Jedes Publikum verdient das Beste, das wir zu geben haben.» Zu Beginn seines «Alleingangs» sei es hart gewesen und er habe sich als Verlierer gefühlt.

Heute wartet Jesus

Früher warteten nach dem Rock'n'Roll Sex und Drogen. Heute warte Jesus auf ihn. «Jeden Tag. Und die ganzen Leute, die mir wirklich wichtig sind. Das sind meine Fans, und ich brauche sie. Jetzt bedeuten sie mir wirklich etwas, und ich interessiere mich für ihr Leben. Das ist es, was jetzt auf mich wartet, und darum geht's jetzt in meinem Leben.» Früher, das sei Dunkelheit und Depression gewesen, er spricht von einer schwarzen Wolke die über «Korn» gekommen sei.

Eine Zeit lang soll er überlegt haben, Worshipmusik zu machen, habe dann aber gespürt, dass Gott ihn im Hardrock-Stil auftreten lassen wolle. Zu sound7.de sagte er: «Gott ist feinfühlig, er ist wunderschön, er ist mächtig, und er ist ein Krieger. Für mich ist unsere Musik gewaltig, stark, und da sind sehr viele Emotionen dabei, und deswegen spiegelt sie das Wesen Gottes wieder. In der Bibel steht: „Ruft zu dem Herrn, und haut auf die Zimbeln."»

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Screenshot von brianheadwelch.net
Bald 2. Album

Im Sommer werde er an einem neuen Album weiterarbeiten. Nach seinem Ausstieg bei Korn war er zudem als Schriftsteller tätig, 2007 erschien sein Buch «Save me from Myself», ein Jahr später erschien dann ein Soloalbum mit dem gleichen Titel. 2008 erschien ein zweites Buch mit dem Titel «Washed by Blood».

Im Paradies gelandet

Immer wieder habe er sich gefragt, warum Gott einen wie ihn lieben würde. Im Wort «Gnade» liege die Antwort und sie gelte jedem. Ihm würden die Worte fehlen, die Begegnung mit Gott zu beschreiben, sagte Brian in einem früheren Interview
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Brian bei «Facebook»
ebenfalls zu sound7.de: «Falls es sie gäbe, würde jeder, der sie liest, alles stehen und liegen lassen, um alleine zu sein mit Gott, um ihn zu erleben. Aber ich werde versuchen, es so gut als möglich zu erklären: Göttliche Liebe. Göttlicher Frieden. Göttliche Zufriedenheit. Göttliche Euphorie. Göttliche Begeisterung. Ich war im Paradies gelandet. Jedes Gefühl der Zufriedenheit, dass ich aus Dingen wie meiner Ehe, Familie, dem Sex, Ruhm, Drogen, Geld oder sonstigem hatte ziehen wollen, erhielt ich in genau diesem Moment.»
Im Vergleich zur Erlösung durch Jesus seien alle Versuche, high zu werden, eine komplette Fälschung. «Irgendwie erinnerte es mich an die intensive Liebe, die ich für meine Tochter Jeanne am Tag ihrer Geburt empfand. Aber bei Gott war ich das Kind, das die Liebe empfing und er der Vater, der seine Liebe und den Heiligen Geist in mich ausgoss.»


Website
www.brianheadwelch.net

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Datum: 18.06.2010

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