Der göttliche Trickser

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Adrian Jaggi ist mit dem Programm «Schein oder Sein» unterwegs.
Adrian Jaggi ist ein Gospelmagier, ein Trickser im Dienste Gottes. Das Publikum ist von seinen Zauberkünsten begeistert.

Die Zuschauer schauen gebannt hin, wenn Adrian Jaggi, genannt Ädu, auf der Bühne seine Tricks spielen lässt. Die Aufmerksamkeit ist ihm sicher. Nicht nur Kinder auch Erwachsene sind verblüfft, was der Künstler alles so aus dem Ärmel zaubert. Jasskarten, Hunderternoten oder persönliche Gegenstände werden verbrannt, zerrissen, zertrampelt oder verschwinden. Nein – doch nicht, wie von Zauberhand sind sie wieder ganz. Wenn er dann noch Blut aus einer Zeitung fliessen oder Bücher brennen lässt, fragen sich die Zuschauer verblüfft: „Wie macht er das bloss?“

Tricks sind keine Hexerei

Auf der Bühne scheint für Ädu fast nichts unmöglich zu sein. Doch eins macht er bei seinen Shows von Anfang an klar, mit übernatürlicher Zauberei oder Hexerei hat das nichts zu tun. Im Gegenteil, Jaggi versteht sich als Evangelist mit einem auf die Bibel ausgerichteten christlichen Bekenntnis. „Ich will Kindern und Erwachsenen beweisen: Gott ist kein Langweiler und der Glaube an ihn ist etwas Spannendes.“ Seine Illusionen bestehen aus gründlich einstudierten Abläufen, die eigentlich jedes Kind lernen kann. Dazu erklärt er manchmal einen einfachen Trick und lässt die Kinder selber üben. Auch er hat ganz klein angefangen. Weil er als Referent Jugendliche ansprechen wollte, begann er nach geeigneten Mitteln zu suchen, um ihre Aufmerksamkeit zu erringen. Mit Bildern, Filmausschnitten oder Gegenständen brachte er seine Predigten auf den Punkt. In einem Zirkus sah er dann einen Trick, der perfekt zu einer Predigt passte. Er fragte beim Zauberkünstler nach  und liess sich in das Geheimnis der Illusionen einführen.

Begeistertes Publikum

Nicht nur er war von den Tricks begeistert, sondern auch sein Publikum. Von da an wurde seine Trickkiste stetig grösser. Er hat gelernt, dass sich Erwachsene leichter täuschen lassen als Kinder. Das Gehirn lernt, alles was unwichtig scheint auszublenden. Und genau da setzt der geschickte Trickser seine Künste an und erwischt seine Zuschauer. Je nach Zaubertrick braucht es ausser Übung auch aufwändige technische Hilfsmittel. Dem entsprechend sind dann auch die Kosten. Das Verschwindenlassen einer Person kann gut und gern 2000 Franken kosten.

Wer an die Quelle kommen will, muss gegen den Strom schwimmen

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Veronika und Adrian Jaggi mit Noah und Dario.
Das ist Adrian Jaggis Lebensmotto, wie es auf seiner Homepage www.adrian-jaggi.ch zu lesen ist. Seine zweite Ausbildung als Soziokultureller Animator bietet ihm ein solides Fundament für seine Tätigkeit als Ansprechperson für  Evangelisationsfragen beim Bund Evangelischer Schweizer Jungscharen BESJ. Zuvor ist er zwei Jahre zur See gefahren, auf einer schwimmenden Therapiestation für harte Jungs, dem Segelschiff „Ruach“. Im Einsatz auf hoher See konnte er seine Tauglichkeit als Jugendarbeiter und Freizeitpädagoge bewiesen. Da war er gerade jung verheiratet mit Veronika. Heute, gut zehn Jahre später, gehören auch zwei Buben, Dario und Noah, zur Familie. Veronika ist nicht nur für ihre Jungs da. Obwohl sie durch einen Schlittelunfall seit Jahren an einem Schleudertraum leidet, engagiert sich die gelernte Primarlehrerin in der Leitung der Evangelischen Täufergemeinde ETG Neuhof in Pfäffikon.

Ein Fest für Alle

Die ETG Neuhof in Pfäffikon lädt vom 13. bis 15. März zur Einweihung ihrer neuen Räumlichkeiten ein. Das Fest bietet ein buntes Programm für Jung und Alt: Adrian Jaggi wird am Samstagnachmittag mit seiner Trickshow die Kinder verzaubern, Auftritte von Dän Zeltner oder dem Deutschen Comicduo Superzwei (Ex-Nimm Zwei) Chill out Area, Streichelzoo, Puppentheater und Jodelkonzert wechseln sich ab.
www.etg-pfaeffikon.ch

Premiere „Schein oder sein“

Mit einem abendfüllenden Zauber-Soloprogramm tritt Adrian Jaggi zum ersten Mal am Dienstag 5. Mai 2009 um 20.00 Uhr im Restaurant Rebstock in Wil SG auf.
Ticketvorverkauf und Reservation:
Restaurant Rebstock, info@rebstockwil.ch, Tel. 071 912 14 13
www.schein-sein.ch

Datum: 14.03.2009
Autor: Willy Seelaus

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