Einfach mal abschalten?

Ein Plädoyer fürs Leben offline

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Einfach mal abschalten – wer sagt eigentlich, dass das einfach ist? Probieren Sie, nur schon während des Urlaubs auf Handy und Internet zu verzichten. Geht nicht? Vielleicht doch!

Abschalten, das war lange ein Synonym für Urlaub und Erholung. Doch mit diesem Ab- bzw. Ausschalten ist es so eine Sache. Viele Menschen tun sich richtig schwer damit auf Internet oder sogar das Handy zu verzichten, sogar in ihrer Freizeit und im Urlaub!

Studien belegen, dass es selbst an freien Tagen oder im Urlaub nicht mehr tabu ist, dass der Kollege oder der Arbeitgeber «mal kurz» anruft oder mailt, um eine dringende Sache schnell klären zu können. Es soll Menschen geben, die solche Unterbrechungen sogar schätzen. Sie zeigen ihnen, wie wichtig für den Betrieb sie doch sind, geradezu unersetzlich.

Unverzichtbare Hilfe

Handy und Internet wurden in den vergangenen Jahren zu unverzichtbaren Kommunikationshilfen. Sie lassen uns aktiv und kompetent erscheinen, sie ersparen es uns, Gespräche mündlich und vor Ort zu führen und dem andern in die Augen zu sehen, und sie machen uns überall erreichbar. Sie erscheinen als unverzichtbare Hilfsmitteln im Arbeitsalltag.

Nicht wenige gehen auch ins Internet, um sich Ideen für ihre Arbeit zu holen. Gedankenlos surfen so drauflos, auf der diffusen Suche nach dem guten Einfall oder einer zündenden Idee – getreu der Devise «Die einen nutzen ihre Zeit, die andern das Internet». Dabei ist es viel erfolgversprechender, sich zunächst selbst Gedanken zu machen und erst dann im Internet zu recherchieren.

Arbeitshaltung ändert sich

Untersuchungen zeigen aber auch, wie stark Internet und Handy die Konzentration auf die Arbeit beeinträchtigen. Die Nutzer werden zum permanenten Beobachter von eingegangenen Anrufen, Nachrichten, Mails und SMS. So ist man permanent auf Bereitschaft und legt sich eine Haltung des Überwachens statt des Forschens, des Beobachtens statt des eigenständigen Arbeitens. Reagieren ist angesagt, nicht mehr Agieren.

Diese Praxis prägt auch das private Leben. So schauen in den USA 60 Prozent der Besitzer von E-Mail-Geräten noch vor dem Aufstehen nach, ob sie neue Nachrichten erhalten haben. Das ist tatsächlich das Erste, was sie bei Tagesbeginn tun!

Ein Leben ohne – in «freedom»

Aber es gibt auch einen anderen Trend. Er ist zwar klein, aber durchaus ernst zu nehmen: das Leben ohne; ohne Handy, ohne Internet. Spezielle Computerprogramme können den Einstieg ins Offline-Leben erleichtern. Sie sperren den Internetzugang für einen beliebigen Zeitraum. Ein Programm dieser Art hat den bezeichnenden Titel «freedom» (Freiheit). Klöster und Hotels schliessen sich diesem Trend an. Man kann sich dort sein Handy einfach wegschliessen lassen.

Selbstversuche

Die Zahl derer steigt, die einen Selbstversuch starten und eine Zeitlang ohne Internet leben und arbeiten. Die Journalisten Christoph Koch und Alex Rühle haben sich für ein solches Experiment entschieden und es in ihren Büchern dokumentiert. «Mein halbes Jahr offline» heisst das Buch von Alex Rühle, «Ich bin dann mal offline» jenes von Christoph Koch. Die Bücher zeigen, wie einschneidend eine solche Veränderung ist, und sie machen deutlich, was die Betroffenen über sich und ihren Arbeitsstil herausfinden.

Der neue Luxus Zeit

Bis vor kurzem galt man als recht betulich oder rückständig, wenn man Internet oder Handy nicht nutzte. Dieses Bild ändert sich langsam. Wer heute kein Handy hat und damit auch nicht immer erreichbar ist, der gilt als gesellschaftlich durchaus bedeutend und nicht mehr zurückgeblieben. - Stille und Nichterreichbarkeit sind auf dem besten Weg, zu einem exquisiten Luxusartikel zu werden, den sich nicht viele leisten wollen oder können.

Online mit Jesus

Wer einmal auf technische Kommunikation verzichtet, kann noch ganz andere Erfahrungen machen: Man hat Zeit und Ruhe zum Gespräch mit Jesus.

Wie das geht? Indem man Jesus sagt, was einen beschäftigt, und ihm sein Herz ausschüttet. Für nicht wenige Menschen ist das ein fremder Gedanke, und wenn sie ihn kurz erwägen, lassen sie ihn zumeist gleich wieder fallen. Sie erwarten, dass Jesus – «falls es ihn denn gibt» – sie zuerst einmal kritisieren und ihnen ins Gewissen reden würde. Doch Jesus weiss um die tiefsten Ängste und Wünsche im Menschen und wird Sie mit seinen Worten mehr berühren als Sie je erwartet hätten!

Und das Beste: Er bleibt durch seinen Geist immer online – rund um die Uhr und rund um den Globus.

Jesus – die Tour


Quelle: Jesus.ch

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