Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) macht Radtouristen ein besonderes Angebot. Mit der neuen Internetplattform «www.radwegekirchen.de» gibt sie einen bundesweiten Überblick über bislang 175 solcher Einrichtungen.
Zwei Radler vor der St. Jacobi Frauenberg Kirche
Auf den mehr als 200 Radwegen in Deutschland seien Kirchen wichtige Orientierungspunkte, erklärte die EKD am Freitag in Hannover. Weil diese gern zur Rast gewählt werden, stellten sich immer mehr Kirchengemeinden auf diesen Trend ein und hielten spezielle Angebote bereit.
Die Kirchen böten Abstellmöglichkeiten für die Räder, Bänke und Tische für eine Rast, Trinkwasser und eine Toilette in der Nähe, hieß es. Einige Kirchen wie die St. Lorenzkirche im fränkischen Hof unterhalten ein Kirchencafé. «Mitten im hektischen Treiben der Stadt sind wir eine richtige Oase», erklärt Pfarrer Thomas Persitzky.
Der Saale-Radwanderweg ist den Angaben zufolge der Radweg mit den meisten Radwegekirchen. «Auf 427 Kilometern finden sich insgesamt bereits 58 Kirchen mit dem entsprechenden Signet», teilte die EKD mit. Zur Radwegekirche wird eine Kirche dann, wenn sie sich an der Route eines Radwanderweges befindet, die Kirchengemeinde die damit verbundenen Richtlinien erfüllt und das Signet von der zuständigen Landeskirche verliehen bekommt.
Hinweis:
Bestimmt gibt es auch in Ihrer Umgebung interessante Kirchen-Ausflugsziele, die Sie mit dem Fahrrad erkunden können. Vielleicht können Sie ein verregnetes Wochenende mal dazu nutzen, um den nächsten Fahrradausflug mit Ihrer Familie oder Ihren Freunden zu planen: