WM-Torschützenkönig Rodríguez

«Du bist grösser als das All - ich glaube an dich!»

James Rodríguez - diesen Namen wird man in Zukunft wohl noch öfter hören. Erstklassige Leistungen auf dem Rasen, Torschützenkönig der WM 2014 und trotzdem wirkt der 23-jährige Kolumbianer wie der nette Junge von nebenan. Vielleicht, weil die oberste Priorität in seinem Leben nicht Erfolg um jeden Preis ist, sondern die Beziehung zu Jesus Christus.

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James Rodriguez
Spätestens seit der WM gilt der kolumbianische Nationalspieler James Rodríguez als Ausnahmefussballer. In jedem Spiel legt er sich so leidenschaftlich ins Zeug, als wäre es das letzte seines Lebens. Den «Goldenen Schuh» für seine sechs WM-Treffer hat er mehr als verdient.

Seine Reaktion darauf? Er verweist auf den, von dem er sein Talent hat: auf Gott. Weil er die Auszeichnung nicht persönlich entgegen nehmen kann, reagiert er per Twitter: «Zuerst einmal danke ich Gott und euch allen dafür, mir Kraft gegeben zu haben, diesen Preis zu gewinnen. Danke an meine Mannschaftskameraden, ohne die es nicht möglich gewesen wäre.»

Liebe zur Kirche und zur Bibel

Dass James Rodríguez an Gott glaubt, zeigt nicht nur dieser Dank oder das Jesus-Tattoo, das auf seinem linken Unterschenkel prangt. Auch sonst fällt der Spieler dadurch auf, dass er irgendwie anders ist. Skandale oder Ausschweifungen sucht man bei ihm vergeblich. Dafür findet man ihn regelmässig in der Kirche und eine Bibel trägt er auch immer bei sich. «Er spricht lieber mit anderen über die Bibel, als dass er einfach nur daheim sitzt und Musik hört», so ein Kollege.

Er ist schon ein Glückspilz, dieser Rodríguez, nicht nur im Spiel, sondern auch in der Liebe. Mit nur 19 Jahren hat er seine Daniela geheiratet, die Schwester des kolumbianischen Nationaltorhüters David Ospinas. Ein 13-Monate altes Töchterchen krönt die junge Liebe.

«Ich bin ein Sohn Gottes»

Dass er so viel Glück im Leben hat, schreibt der Fussballspieler eindeutig himmlischer Fügung zu und twittert: «Ich bin ein Sohn Gottes», und weiter schreibt er: «Gott, du bist grösser als das All - ich glaube an dich!»

Über seinen Twitter-Account bekommt man einen Einblick in das Leben des sonst eher schüchternen Fussballstars. In Interviews ist er kein Mann der vielen Worte; als Kind soll er sogar gestottert haben. Doch wen interessiert das schon, jetzt wo er mit Fussballgrössen wie Messi und Ronaldo in einem Atemzug genannt wird? Auch seine Mutter ist überzeugt: «Dass mein Sohn so weit gekommen ist, ist Gottes Gnade.»

Transfernews

Lange wurde über einen Wechsel von James Rodríguez vom AC Monaco zu Real Madrid spekuliert, am 22. Juli wurde dieser offiziell bestätigt. Ein weiterer Traum von Rodríguez, der in Erfüllung geht. Wenn das mal nicht wieder ein «Gott sei Dank» per Twitter wert sein wird...

Zum Thema:
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Datum: 23.07.2014
Autor: Miriam Hinrichs
Quelle: Jesus.ch / elapsis.com / coelapsis.com.co / goal.com

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