Markus Maria Profitlich: „Gott und Jesus haben ziemlich viel Humor.“
Die Sat1-„Wochenshow“ hat ihn als „Baby Markus“ oder als „Erklärbär“ berühmt gemacht. Seit 1999 ist er aus der Riege der deutschen Fernsehkomiker nicht mehr wegzudenken. Aber Humor allein ist für Markus Maria Profitlich nicht alles: "Ja, ich bin seit fast zehn Jahren Christ!"
Es war nicht immer alles rosig
Schon mit 14 Jahren fliegt Profitlich von der Schule: „Ich war da nicht unbedingt erwünscht." Er jobbt sich durchs Leben: „Auf dem Bau, in einer Schiffswerft und als LKW-Fahrer. Es waren krasse Jahre.“ Mit 29 Jahren macht er eine Tischlerlehre. Die erste Ehe scheitert. 1988 gründet er schliesslich mit zwei Freunden die „Magic Marabus“ und hat erste Erfolge mit seinem Comedy- und Travestie-Programm.
Gott ist da
Bei einem Auftritt lernt er seine jetzige Frau Ingrid Einfeldt kennen. Sie ist auch Schauspielerin und sie erzählt ihm von ihrer Beziehung zu Gott. Plötzlich versteht Markus Maria Profitlich, worum es beim Glauben wirklich geht: Gott ist da, er will unser Freund sein. „Das war für mich der
„Ich versuche immer, auf der Gürtellinie zu bleiben, nie drunter.“
Durchbruch.“ Sie reden viel über die Vergangenheit, arbeiten Erlebnisse gemeinsam auf. „Seitdem ist Gott in meinem Leben – auch in meinem Beruf.“
Gott liebt Comedy
„Gott und Jesus haben ziemlich viel Humor. Wenn sie heute leben würden, würden sie über mich lachen“, so der Comedian. Allein sein Erfolg bestätigt vielleicht die „himmlische Gunst“. "Ich denke mal, jeder Christ – egal, was er von Beruf ist – ist immer Christ. Egal, ob er schläft, ob er wach ist, ob er arbeitet, ob er auf dem Klo sitzt oder in der Badewanne. Ich versuche meinen Glauben da mit reinzubringen. Natürlich gibt es auch hier Grenzen, aber ich versuche immer, über der Gürtellinie zu bleiben, nie darunter.“
Glaube – mehr als nur Show
Wo im Job eine gewisse Oberflächlichkeit herrscht, ist daheim eine Tiefe – durch den Glauben. Zusammen mit seiner Frau besucht Profitlich regelmässig Gottesdienste, um mehr aus der Bibel zu erfahren. „Das finde ich sehr wichtig.“ Auch zu Hause lesen sie gemeinsam oft in der Bibel und treffen sich mit Freunden, um darüber zu diskutieren. Dass er nach den chaotischen ersten 30 Jahren seines Lebens soviel Erfolg haben würde – beruflich und privat – hätte er nie gedacht.
„Ich hätte nie gedacht, einmal so viel Erfolg zu haben.“
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