Gesund dank Gebet: Maik wächst ohne Behinderung auf.
Die Prognose fürs Baby war düster. Ihre Schwangerschaft hat Andrea mit Gebet durchlebt. Ihr Bericht:
«In der 12. Woche sagte uns die Frauenärztin nach dem Ultraschall, die Nackenfalte sei viermal so gross wie normal. Ein genetischer Defekt? Der Bluttest deutete auf eine Chromosomen-Anomalie hin. Wir waren wie erschlagen. Die Ärztin fragte, ob wir eine Abtreibung in Erwägung zögen. Beat und ich verneinten - wir hatten, weil es für uns beide klar ist, gar nicht darüber gesprochen.
Nicht allein
Wir informierten unsere Angehörigen und einige Freunde und baten um Gebet. Sollten wir für ein gesundes Kind - das heisst: um Heilung - beten? Oder dass uns Gott die Kraft gibt, eine Behinderung anzunehmen? Wir merkten: Das Erste war dran. Wir baten Gott, das Baby zu heilen, und teilten die Bitte mit unseren Freunden.
Angst und Unsicherheit, auch Tränen, kamen zwischendurch auf, und ich hatte kaum mehr Kraft. In diesen Momenten half es mir zu wissen, dass viele für uns beteten. Der Ultraschall in der 20. Woche fiel günstig aus. Alle Organe, die der Spezialist betrachtete, entwickelten sich gut. Waren die Chromosomen in Ordnung? Wir beteten weiter. Unterdessen spürte ich das Baby. Manchmal war mir, als tanzte es; ihm war wohl in meinem Bauch. Mit den Wochen wurden wir ruhiger: Das Kind wird gesund zur Welt kommen.
Gesund!
Am 28. November 2007 wurde Maik geboren. Der erste Test fiel gut aus. Als der Kinderarzt ihn untersuchte, war die Anspannung unglaublich. Dann sagte er mir: „Nach allem, was ich sehe, ist er gesund." Die Spannung löste sich, ich weinte vor Erleichterung. Der Arzt gratulierte mir, dass wir uns von Beginn für das Baby entschieden hatten.
Alles möglich
Glücklich: Andrea und Beat Fenner mit Maik.
Maik ist ein gesundes Kind! Wir sind überzeugt: Gott hat ein Wunder an ihm getan. Und mehr: Bei Gott ist alles möglich! Er will, dass wir ihm alles sagen und in allem vertrauen. Nun sind zwei Jahre seit dem Bescheid, der uns in Angst stürzte, vergangen. Maik hat zu gehen begonnen. Alles, was er lernt, bestätigt uns von Neuem:
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