Italiens Superstar

Andrea Bocelli: Seine Mutter lehnte eine Abtreibung ab

Er sprach bereits vor rund zehn Jahren darüber. Nun äusserte sich Andrea Bocellis Mutter Edi Alighieri in der Sonntagstalkshow «Domenica» dazu: Hätte sie damals auf die Ratschläge gehört, würde Andrea Bocelli heute nicht existieren – er wäre in ihrem Bauch abgetrieben worden. Der begnadete Musiker setzt sich für das Recht auf Leben ein.

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Andrea Bocelli
Der damals jungen Frau wurde gesagt, dass ihr Kind wohl blind sein würde – der Rat, dass sie es abtreiben solle, folgte ebenso. Doch sie lehnte dies ab. Kürzlich nun schilderte Bocellis Mutter Edi Alighieri in der italienischen Sonntags-Talk-Show «Domenica» die dramatischen Umstände von damals.

Bereits 2009 hatte Bocelli die Geschichte enthüllt, nun doppelte seine Mutter nach. Sie erklärte, wie sie damals gerade frisch verheiratet war und mit Bauchschmerzen ins Spital ging. Ihr wurde mitgeteilt, dass sie schwanger sei, aber dass das Kind blind sein würde.

Er setzt sich für das Recht auf Leben ein

«Sie sagten mir, dass ich abtreiben solle, doch das lehnte ich ab.» Während der Sendung erklärte sie, dass seine Blindheit dazu führte, dass er die Musik an die erste Stelle setzte: Als er eines Tages im Spital war, traf er einen Russen, der den ganzen Tag Sinfonien hörte. Bocelli war begeistert.

Inzwischen hat er 15 Solo-Alben aufgenommen. Am besten verkaufte sich sein Duett mit Sarah Brightman «Time to say Goodbye», dieses ging zwölf Millionen Mal über den Ladentisch und gehört zu den erfolgreichsten Songs überhaupt.

Daneben ist Bocelli ein entschiedener Verfechter für das Recht auf Leben. Wichtig sei ihm zudem der christliche Glaube.


Zum Thema:
Andrea Bocellis Glaube: «Eine Tragödie kann zur fabelhaften Geschichte werden»
Gegen Abtreibung: «Pussycat Dolls»-Star: «Hat ein Leben keine Bedeutung?»

Nicholson gegen Abtreibung...:... und mit ihm eine ganze Gilde aus Hollywood

Datum: 01.02.2018
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / LifeSiteNews / BCN

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