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Kluge Silicon-Valley-Köpfe fürs Königreich

Im Silicon Valley leben einige der brillantesten Köpfe, was Technologie und Innovation anbelangt. Seit mehreren Jahren versammeln sich Christen zum «Code for the Kingdom». Und als das Momentum etwas verloren ging, reagierten sie mit zwei Firmengründungen und Treffen. Diese bringen nun wiederum Gemeinden und Werke voran.

Zoom
Meeting von «Code for the Kingdom»
Kevin Kim, Pastor in der Gemeinde «Menlo Park Presbyterian», erkannte vor einigen Jahren, dass die christlichen Gemeinden in der Gegend zahlreiche Möglichkeiten verpasst hatten. «Denn unter den Gemeindebesuchern befindet sich enorm viel Potential: Wir haben Leiter in der Politik, Medizin, Technologie oder Finanzen.»

«Gemeinden müssen kreativer werden»

Doch diese qualifzierten Leute würden in den Gemeinden oft in Aufgaben eingesetzt, wo sie ihre Fähigkeiten nicht einbringen können. Als Kevin Kim dies realisierte, nahm er sich vor, einen Impuls zu geben, dass Menschen mehr nach ihren Gaben eingesetzt werden können – dies zugunsten der Innovation der Gemeinden.

«Die Gemeinden müssen kreativer werden», sagte Kim. Aus diesem Gedanken heraus entstand ein «'Hack-A-Thon' für das Königreich», also eine kollaborative Software- und Hardwareentwicklungs-Veranstaltung. In diesem Fall trug sie den Namen «Code for the Kingdom». Kevin Kim lud gemeinsam mit seinem Freund und Google-Manager Neil Ahlsten dazu ein. Ahlsten: «Ein Hack-A-Thon ist hier einer der gewöhnlichsten Events. Man trifft sich für ein Wochenende und löst ein Problem. Das bedeutet, dass man nicht etwas Wunderbares und Permanentes kreiert, sondern eine Frage beantwortet.»

Armut, Menschenhandel, Evangelisation

Bei diesem ersten Treffen waren nicht weniger als 250 Personen dabei; Designer und Entwickler all dieser grossen Technologie-Unternehmen. «Am Freitagabend trafen wir uns und stellten die grosse Innovations-Herausforderung in den Raum.» Zum Beispiel sage man, dass es ein Waisen-Problem in der Welt gebe, globale Armut, Menschenhandel und Evangelisation.

«Wir traten mit diesen Herausforderungen an die 250 Personen heran und fragten nach ihren Ideen, Plattformen und Technologien, die geschaffen werden können, um eine Verbesserung zu erzielen», erinnert sich Kim.

Momentum etwas verloren …

Die Ideen und Produkte seien wunderbar gewesen. «Der Leiter eines grösseren, christlichen Technologie-Unternehmens sagte, dass das, was hier über ein Wochenende erarbeitet wurde, ansonsten nicht einmal innerhalb eines halben Jahres geschaffen werden könne.»

Neu ist dieser Event nicht: Er wird seit fünf Jahren durchgeführt. In dieser Zeit sind tausende von Ideen entwickelt worden. Doch das Momentum kam etwas abhanden, weil die Errungenschaften nicht an den Markt gelangten. Dennoch ist das Treffen nach wie vor mit viel Tempo unterwegs.

Mit Entwicklungen am Puls

Gleichzeitig gründete Neil Ahlsten das Unternehmen «Carpenters Code» («Zimmermanns Code»), welches unter anderem das Gebetsapp «Abide» entwickelt. Und Kevin Kim startete das missionale Unternehmen «Basil Technologies». «Die Idee ist, dass Gott uns Technologen, Entwickler und Designer mit dem Heiligen Geist erfüllt hat, dass wir seine Arbeit tun.»

Zudem treffen sich nun jeden Abend Christen aus den im Silicon Valley angesiedelten Top-Firmen, um über Technologien für christliche Organisationen zu sprechen. Mit ihrer Kreativität, Innovation und Expertise bringen sie Lösungen und setzen diese auch um.

 

Zum Thema:
Die «Google»-Gemeinde: Wo Mitarbeiter im Silicon Valley Gott begegnen
Geld und Frauen erfüllten ihn nicht: Online mit Gott im Silicon Valley
Gott legte das Verlangen in alle: «Vom Silicon Valley könnte eine Erweckung ausgehen»

Datum: 28.12.2017
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Livenet / BCN / CBN

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