Dringender Gebetsaufruf

Massaker in Afrin befürchtet

Afrin, die Hauptstadt des kurdischen Gebiets nahe der türkischen Grenze in Syrien, wird seit Wochen von der türkischen Armee angegriffen. Nach letzten Meldungen stehen türkische Bodentruppen nur noch 7 Kilometer vor Afrin. Die Christen in der Stadt fürchten ein Massaker durch türkische Islamisten.

Zoom
Christen in Afrin
Livenet berichtete am 18. Januar bereits über die bedrohliche Situation in der Stadt Afrin. Jetzt erreichte uns ein Mail eines Pastoren aus der Stadt mit einem dringenden Aufruf zum Gebet. «Die Stadt wird seit Wochen von der türkischen Armee angegriffen», heisst es im Aufruf. «Parallel dazu führen auch Islamisten ihre Kämpfe gegen die Kurden fort. Die Bevölkerung, insbesondere christliche Konvertiten aus dem Islam, befürchten ein Massaker. Konkret seien 45 christliche Familien an Leib und Leben bedroht. Hunderte muslimische Nachbarn verschanzen sich in der Kirche und hoffen insgeheim, dass die USA die Christen und somit auch sie beschützen werden.»

Evakuation nach Kobane unter Beschuss

Der Aufruf berichtet weiter: «Unsere Leute in Kobane wollen zumindest Frauen und Kinder aus Afrin nach Kobane bringen. Wegen türkischer Drohnen ist dies im grossen Stil nicht möglich. LKW würden direkt von der Luftwaffe angegriffen. So will unser Team versuchen, Familie um Familie aus der Gefahrenzone zu bringen.»

Livenet schliesst sich diesem dringenden Gebetsaufruf an. Beten wir darum,

  • dass Gott eingreift und es nicht zum Massaker kommt,
  • für einen sicheren Korridor, um die Christen und andere evakuieren zu können,
  • dass die Menschen aus Afrin zu Gott finden.

Petition für die Menschen in Afrin unterschreiben

Zum Thema:
Christen von Afrin: Im Würgegriff Erdogans und der Islamisten

Wieder Übergriff in Malatya: «Segnet, die euch verfluchen»
Kirchen, Klöster und Friedhöfe: Türkei beschlagnahmt 50 christliche Stätten

Datum: 10.03.2018
Autor: Reinhold Scharnowski
Quelle: Livenet / AVC

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