Gebet für Russland

Nationales Gebetsfrühstück in Moskau

Vor kurzem fand das 18. nationale Gebetsfrühstück in Moskau statt. Das Thema des diesjährigen Treffens lautete «Gebet für Russland». Ziel der Veranstaltung sei gewesen, die verbindende Rolle des Gebets und der Bibel in der russischen Gesellschaft zu betonen.

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Nationales Gebetsfrühstück in Moskau
Die Veranstaltung, welche von der National Morning Prayer Foundation organisiert wird, bringt russische Persönlichkeiten aus Religion und Politik sowie Vertreter der Regierung und der Wirtschaft zusammen. «Vor fünf bis sechs Jahren galt ein nationales Gebetsfrühstück als religiöses Ereignis, an dem Politiker nicht gerne teilnahmen», sagte Petr Sautov, Vorsitzender der National Morning Prayer Foundation. «Heute haben wir bei den politischen Eliten die Einstellung zu diesem Ereignis verändert, und damit hat sich auch die Haltung gegenüber der protestantischen Gemeinschaft Russlands insgesamt verändert.»

«Keine Kopie des Washingtoner Gebetsfrühstücks»

Die Aufgabe des nationalen Gebetsfrühstücks sei es, eine Plattform für den Dialog zwischen Menschen unterschiedlicher politischer und religiöser Überzeugungen zu schaffen, so Sautov.

Trotz der Tatsache, dass das Gebetsfrühstück in Russland von einer grossen Zahl ausländischer Gäste besucht wird, bemerkte Sautov, dass das russische Ereignis keine Kopie des Washingtoner Gebetsfrühstücks ist: «Wir versuchen nicht, das zu kopieren, was im Ausland geschieht, wir suchen unseren eigenen Weg und versuchen, das Beste aus den Gebetsfrühstücken, die überall auf der Welt stattfinden, herauszuholen.»

Präsident als Teilnehmer erwünscht

Zu den Plänen für die Entwicklung des Nationalen Gebetsfrühstücks sagte Sautov: «Wir hoffen und arbeiten daran, dass der Präsident Russlands früher oder später am nationalen Gebetsfrühstück teilnimmt und hier, wie es in der ganzen Welt üblich ist, die Hauptfigur ist.» Eine Teilnahme würde sich laut Sautov positiv auf das Bild des Präsidenten und des Landes auswirken.

Stimmen der Teilnehmer

Viele Teilnehmer betonten die Bedeutung der Bibel als verbindende Kraft, die eine Rolle bei der Konsolidierung der russischen Gesellschaft spielen könnte. Pastor Oleg Goncharov, Leiter des Referats für öffentliche Angelegenheiten und Religionsfreiheit der teilkontinentalen Kirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten (Euro-Asia Division) mit Sitz in Moskau führte aus: «Jeder der versammelten Vertreter verschiedener Konfessionen bekennt sich zu den eigenen Lehren, aber hier schauen wir auf das, was uns eint, unsere gemeinsamen Werte.»

Zum Thema:
Gott in Russland nicht mehr tot: Jetzt gibt es in Moskau zwei Gebetsfrühstückstreffen
Nationales Gebetsfrühstück: «Wir sind gesegnet, Amerikaner zu sein»
Evangelisation in Russland: Trotz Anti-Evangelisationsgesetz entstehen neue Gemeinden

Datum: 13.03.2018
Quelle: APD

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