Besonderer Ausblick

Er ging über den Vulkan und ehrte dabei Jesus

Unter sich konnte Nik Wallenda (41) die Lava erkennen, als er – mit Gasmaske im Gesicht – auf dem Seil über einen Vulkan ging. Während diesem surrealistischen Spektakel in Nicaragua lobte Wallenda Jesus Christus.
Nik Wallenda (Bild: Instagram)
Nik Wallenda

Rund 600 Meter unter sich konnte Nik Wallenda die rote Magma des Masaya-Vulkan erkennen, als er während 31 Minuten über das Stahlseil ging, das über den Vulkan gespannt war. Seine Schuhe waren mit einer besonderen Beschichtung versehen, damit die Hitze nicht zu stark wird.

Um seine Lunge zu schützen, atmete er gefilterte Luft ein, die Augen wurden durch eine Schutzbrille geschützt, während er durch die Wolken von schädlichen Dämpfen und wässriger Hitze schritt.

«Die Furcht überwinden»

In früheren Jahren überquerte er bereits den Grand Canyon und den Times Square auf dem Hochseil. Über dem Masaya-Vulkan waren die Winde stärker als im Grand Canyon und die Strecke über 150 Meter länger als über dem Times Square.

«Der erste Schritt ist ein Schritt des Glaubens. Es ist nicht so, dass ich keine Furcht habe; es geht darum, die Furcht zu überwinden.» Er scherzte, dass man das tun müsse, um einen guten Blick auf den Vulkan zu haben.

Unterwegs gab er – wie auch bei seinen früheren Stunts – immer wieder Jesus Christus die Ehre. «Ich wüsste nicht, wie man Gott nicht die Ehre dafür geben könnte. Das wäre für mich unglaublich.»

Ängste überwinden

Die Artistenfamilie «Flying Wallendas» geht zurück auf den Magdeburger Zirkusakrobaten Karl Wallenda, der Urgrossvater von Nik.

Beim Überwinden der Angst ist sein christlicher Glaube von zentraler Bedeutung. «Er nahm schon immer eine grosse Rolle in meinem Leben ein. Mein Glaube ist meine Identität, ob es nun auf oder neben dem Seil ist. Durch ihn finde ich meinen Frieden. Er ist das, was ich bin. Es ist nicht das, woran ich glaube. Es ist nichts anderes als mein Sein.»

Glaube als persönliche Beziehung

«Die Leute fragen oft, warum ich über das Seil gehe. Es ist das was ich tue. Ich habe es ein Leben lang getan. Für mich ist das normal.» Gleich verhalte es sich mit dem Glauben. «Für mich ist er so real, es ist eine persönliche Beziehung.»

Über ein Headset spiele er jeweils Anbetungsmusik, zu seinen Lieblingsgruppen gehören «Bethel» und «Hillsong». «Ich liebe es zu beten, wenn ich auf dem Seil bin.»

Hier sehen Sie, wie Nik Wallenda über den Masaya-Vulkan läuft:

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Datum: 06.03.2020
Autor: Daniel Gerber
Quelle: Jesus.ch / USA Today / Good Morning America / Christian Post / ABC News

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