Moderne Joseph-Geschichte

Über 10'000 Personen sahen das ICF-Musical

Die vom ICF Zürich multimedial aufbereitete, moderne Version der Geschichte von Joseph und seiner Familie berührte tausende Zuschauer.

Zoom
Das ICF Musical «Brother» sahen über 10'300 Personen.
Erstmals wurde ein Musical des ICF Zürich in der Samsung Hall aufgeführt. Alle sechs Vorstellungen über die Ostertage waren ausgebucht. Über 10'000 Besucher liessen sich von der modernen Inszenierung der Joseph-Geschichte berühren.

New York statt Ägypten

«Er ist nicht mein Bruder, und er wird es auch nie werden!» Der Hass zwischen den Geschwistern Hall im ländlichen Montana ist gross. Obwohl die Farm knapp bei Kasse ist, schenkt der Vater seinem Liebling Joseph einen tollen Massanzug. «Gott hat dir eine grosse Begabung geschenkt», sagt er, und tippt ihm an die Stirn. «Nutze sie!» Joseph empfängt göttliche Botschaften in Träumen. Doch er hat auch ganz persönliche, die er in der Finanzmetropole New York verwirklichen will. Er macht Karriere, und schon bald macht sich Delilah, die attraktive Frau seines Chefs, an den smarten jungen Aufsteiger heran. Als er sie abweist, beschuldigt sie ihn der Vergewaltigung. Joseph wandert ins Gefängnis.

Joseph als Multimedia-Show

Die technischen Möglichkeiten der neuen Lokalitäten wurden gekonnt eingesetzt: drehbare, dreistöckige Kulissen mit pulsierenden Strassenszenen aus New York oder dem ruhigen Farmerleben in Montana auf der Leinwand, Live-Musik, tanzende Sängerinnen und singende Schauspieler und Tänzer, Humor und Emotionen, alles auf professionellem Niveau.

Die Chance wahrnehmen

Joseph wird von seinen Brüdern beinahe ersäuft. Als er keuchend auftaucht, verhüllt die Dunkelheit gnädig den Anblick des Geplagten, während ihm einer seiner Brüder ein Brandzeichen verpasst. Doch später hat ausgerechnet der Davongejagte und Totgesagte die Möglichkeit, die hoch verschuldete Farm vor dem Ruin zu retten. Zuvor muss er aber nicht nur den Geschwistern vergeben, sondern auch sich selbst. ICF-Pastor Leo Bigger lud anschliessend ein, so wie Joseph die Chance der Vergebung wahrzunehmen. Dies sei bei Jesus möglich.

Die Kollekte wurde nicht nur für die Unkosten gesammelt, sondern mit ICF-Kirchen in Tel Aviv und Kambodscha geteilt. «Das Musical war grossartig», fand eine Besucherin. «Ich habe soeben Ostern erlebt.»

Zum Thema:
Musical «Walls» des ICF Zürich: Bis die Mauer endlich bricht

Der Mann hinter den ICF Musicals: Nicu Bachmann: «Ich will gerne ein Hofnarr für Gott sein»
8'100 Besucher am ICF Musical: Ester und ich: «Kein Opfer der Umstände»

Datum: 21.04.2017
Quelle: idea Schweiz

Glaubensfragen & Lebenshilfe

Diese Artikel könnten Sie interessieren

Wegen Unmoral und Diskriminierung
US-Generalstaatsanwalt Jeff Sessions ist aktives Mitglied der United Methodist Church. Jetzt haben 600 Geistliche und Laien wegen seiner Verteidigung...
«Der Frieden dazwischen»
Am vergangenen und am kommenden Sonntag wird in vielen Gemeinden weltweit den Flüchtlingen gedacht und für sie gebetet. Ein passender Moment für den...
«verfolgung.jetzt» in Bern
An diesem Samstag, 23. Juni 2018, ist es soweit: Hunderte von Menschen werden auf dem Bundesplatz in Bern auf die Verfolgung von Christen in aller...
Sexueller Missbrauch
Die Diskussion über #metoo und #churchtoo, in der sich Opfer sexueller Gewalt zu Wort meldeten, ist abgeebbt. Frei vom Druck der Öffentlichkeit ist...

Anzeige

RATGEBER

Was wir tun und lassen sollten Die Kunst des Ausruhens
Warum sind wir so gerne gestresst? Fühlen uns richtig gut, wenn wir Punkte auf der To-Do Liste...

Anzeige