«Witze über Jesus sind erlaubt, über Mohammed nicht» | Giuseppe Gracia
In seiner jüngsten NZZ-Kolumne beleuchtet Giuseppe Gracia das gestörte Verhältnis von Westeuropa zur Religion: In der Schweiz oder in Deutschland gehe das politisch-mediale Establishment zum Beispiel bei religiöser Gewalt mit dem Christentum ganz anders um als mit dem Islam. Da wird das Christentum für die Hexenverfolgung verantwortlich gemacht, für die Kreuzzüge und den westlichen Imperialismus der letzten Jahrhunderte. Gleichzeitig werden Gewalt und Totalitarismus seitens der Muslime von der islamischen Religion getrennt – durch die politisch gewollte Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus. Und Witze würden nur über Jesus gemacht.Autor und «Schweizer Monat»-Verleger Giuseppe Gracia zeigt im Livenet-Talk diese verzerrte Wahrnehmung auf. Im Gespräch mit Florian Wüthrich geht es im Weiteren um Zeitgeist, Freiheit und Hoffnung.
Schweizer Monat:
https://schweizermonat.ch/
Livenet-Artikel (zuerst erschienen bei NZZ Feuilleton):
https://www.livenet.ch/gesellschaft_und_ethik/82158_westeuropa_hat_ein_gestoertes_verhaeltnis_zur_religion
Buch «Wenn Israel fällt, fällt auch der Westen»:
https://www.fontis-shop.ch/products/wenn-israel-fallt-fallt-auch-der-westen
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