Jordone Massey – Alkohol und Sex führten sie in Verzweiflung

1.10.2019
3 min

Jordone Massey fühlte sich immer als Aussenseiterin. Um dies zu betäuben schluckte sie Schmerzmittel. Später suchte sie Erfüllung im Sex. «Es fühlte sich wie Liebe an, doch es war keine Liebe.» Schliesslich fand sie Liebe an einem völlig anderen Ort…

«Ich wollte von den anderen Leuten akzeptiert werden, doch das wurde ich nicht», erinnert sich die Autorin und Referentin Jordone Massey. «Ich hatte dieses starke Verlangen, geliebt zu werden.» In jungen Jahren schluckte sie einmal jede Menge Pillen – und überlebte.

Später, in der High School, suchte sie Liebe und Akzeptanz durch einen Freund und Sex. «Es fühlte sich wie Liebe an, aber es war keine Liebe», erinnert sie sich. «Es hat überhaupt nicht geholfen. Es machte es eigentlich sogar noch schlimmer.»

Alkohol, Clubs, Sex

Am College suchte sie weiter nach Glück, dort wo sie es nie finden sollte: in Clubs, im Alkohol und im Sex. «Ich hatte ganz viel Traurigkeit in mir. Wenn ich high war, vergass ich meine Unsicherheiten. Wenn ich betrunken war, dachte ich nicht an mein geringes Selbstwertgefühl.» Sobald sie nüchtern war, spürte sie es aber wieder.

Sie war zwar in einem gewissen Masse kirchlich aufgewachsen, «aber ich wusste nicht, was es bedeutet, Gott zu suchen. Du rauchst am Freitag Gras und singst am Sonntag im Chor. Ich wusste nicht einmal, dass alles, was ich tat, falsch war.»

Vergewaltigt

Nach dem Schulabschluss traf sie auf einer Networking-Konferenz einen Mann. Sie ging mit ihm auf einen Drink aus – am Ende dieses Dates wurde sie vergewaltigt. Als sie zur Polizei ging, wurde ihr gesagt, dass es nicht genug Beweise gäbe.

«Ich war deprimiert und emotional völlig am Boden. Ich fuhr die Strasse lang und dachte, dass ich gegen einen Baum fahren könnte. Die Leute würden nicht denken, dass es ein Selbstmord war.» Doch sie entschied sich dagegen.

Eine neue Perspektive

Einige Wochen später schüttete sie einem Freund ihr Herz aus. Dieser sagte, dass Jesus ihr Herz heilen könne. «Als er anfing, über Gott zu sprechen, war es anders als das, was ich bisher kannte», blickt sie zurück. «Es war ehrlich und aufrichtig. Er sprach über Gott und eine Beziehung zu ihm. Ich fühlte mich, als wären meine Augen geöffnet worden. Ich fing einfach an zu weinen. Ich habe es verstanden. Ich hatte mich geirrt.»

Zu Hause angekommen, entschied sie sich für ein Leben mit Jesus Christus und ihr Leben veränderte sich völlig. Wenn sie traurig war, las sie in der Bibel, anstatt Gras zu rauchen. Wenn sie sich deprimiert fühlte, betete sie, anstatt nach einer flüchtigen Beziehung zu suchen.

Heute hilft sie anderen

Mit der Zeit wurde Jordone Massey Motivationsrednerin und Autorin des Buches «I Believe in God, Now What?» Dieses zielt darauf ab, jungen Mädchen zu helfen, welche die gleichen Kämpfe wie sie ausfechten. «Ich bin Jesus einfach treu geblieben und habe es ihm überlassen, mit diesen Wunden und der Traurigkeit umzugehen. Er hat sie abgetragen.»

Sie habe Liebe und Annahme gefunden. «Das ist es, was Liebe wirklich ist. Das ist es, was Zufriedenheit wirklich ist.»

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