Zach Williams – Der verlorene Sohn erzählt seine Rettungs-Story

Zach Williams lehnte in jungen Jahren die christlichen Werte ab.
Instagram / zachwilliamsmusic
Zach Williams lehnte in jungen Jahren die christlichen Werte ab.
Wie der eigensinnige Sohn im biblischen Gleichnis verliess Zach Williams in jungen Jahren sein Elternhaus. Er lehnte den christlichen Glauben und dessen Werte ab… Was dann geschah, schildert der Komponist von «No longer Slaves» in seinem neuen Buch.
18.2.2024
4 min

Früh wurde Zach Williams süchtig nach Marihuana und er wurde ein starker Trinker. Er gründete eine Southern-Rock-Band und tourte um die Welt. Doch er erkannte, dass nur Jesus das Loch in seiner Seele füllen konnte.

In seinem neuen Buch «Rescue Story: Faith, Freedom, and Finding My Way Home» (dt. Rettungs-Story: Glaube, Freiheit und wie ich den Weg nach Hause gefunden habe) geht der christliche Künstler detailliert auf seinen Weg zu Jesus ein.

«Mein Vater war Anbetungsleiter. Meine Mutter hat in der Kirche gesungen», erinnert sich Zach Williams. Er selbst erlebte Gott als Jugendlicher ebenfalls in der Gemeinde… Doch im Alter von 18 Jahren wurde er zum Partygänger.

Kein Tag ohne Gras

Sieben bis acht Jahre lang verging kein Tag, an dem er nicht Gras rauchte. Dann wechselte er von Marihuana zum Alkohol. Seine Sucht verschlimmerte sich, als er im Jahr 2007 die Southern-Rock-Band «Zach Williams and The Reformation» gründete. Die Formation veröffentlichte zwei Alben und tourte durch die USA sowie Europa.

Innerlich aber empfand er keine Befriedigung: «In den zwei, drei Stunden, die ich da oben auf der Bühne war, fühlte ich mich zufrieden. Und dann kam ich von der Bühne runter und diese Leere kehrte gleich wieder zurück. Genau da kommen die Drogen und der Alkohol ins Spiel: Man versucht, dieses Gefühl zu betäuben.»

Das Ultimatum

Der Wendepunkt in Williams' Leben und Karriere erfolgte im Jahr 2012, als er sich auf eine Tour vorbereitete. Seine Frau stellte ihm ein Ultimatum. «Ich bin nach Europa aufgebrochen und meine Frau sagte: ‘Wenn du dich für deine Familie nicht ändern kannst und du schlechter zurückkommst, als du jetzt dran bist, war's das.’»

Zach wollte seine Frau und seine Kinder nicht verlieren. «Meine Frau war gerade schwanger. Ich brach zu dieser einwöchigen Tour auf. Ich hatte es so satt, an diesen Orten zu sein. Ich betete: ‘Gott, wenn du real bist, beweise es. Dann werde ich all das hinter mir lassen.’»

Am nächsten Tag spürte Williams Gottes Gegenwart. «Wir fuhren gerade acht Stunden mit dem Bus quer durch Spanien. Der Fahrer zappte durch die Radiosender und plötzlich hörte ich den Song ‘Redeemed’ von Big Daddy Weave.»

Gottes Augen

Im Hotelzimmer angekommen hörte er sich den Text von «Big Daddy Weave» noch einmal genau an. «Da wurde mir klar, dass Gott mich so sieht, wie ich mich selbst nie sehen würde. Ich rief meine Frau an und erzählte ihr davon – und ich versprach: ‘Wenn ich nach Hause komme, bin ich fertig mit der Band.’ Nach dieser Tour verliess ich die Gruppe und ich übergab mein Leben Jesus Christus; es war der 10. Juni 2012.»

Die Familie begann, eine christliche Gemeinde zu besuchen. «Innerhalb eines Jahres baten sie mich, ihnen zu helfen, einen Campus zu gründen.» Mit der Zeit wurde er Lobpreis-Leiter. Er schrieb eigene Songs, darunter «Chain Breaker», «Old Church Choir» und «There Was Jesus» in Zusammenarbeit mit Dolly Parton. Ausserdem veröffentlichte er ein Knast-Album.

Gott kann es auch für dich tun

Der zweifache Grammy-Gewinner dankt seinen Eltern für die Liebe, die sie ihm während seiner prägenden Jahre entgegengebracht haben. «Ich bin einfach nur dankbar, dass ich Eltern hatte, die ein christliches Vorbild waren und die mich durch und durch liebten, die mich nie verurteilten, die weiter beteten und vertrauten und glaubten, dass Gott einen Plan für mein Leben hatte.»

Das Thema von Williams' Leben und seinem Buch sei die Hoffnung. In turbulenten Zeiten baut er auf Jesus. «Mein Gebet ist, dass die Menschen erkennen und sehen, wie sehr Gott uns liebt. Wenn er das für mich tun konnte, kann er das für jeden tun.»

Zum Buch:
«Rescue Story: Faith, Freedom, and Finding My Way Home»

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