Anna McGahan – Durch Gott kam sie zu sich nach Hause

4.9.2019
3 min

Die australische Schauspielerin Anna McGahan versöhnte sich mit ihrem Körper und mit Gott. Früher empfand sie sich als wertlos. Sie nahm Drogen und litt zehn Jahre lang an einer Essstörung. Doch durch Gott fand sie zu sich nach Hause.Anna McGahan ist eine australische Schauspielerin, die vor allem für ihre Arbeit in «Underbelly», «Picnic at Hanging Rock» und «100 Bloody Acres» bekannt ist. Kürzlich veröffentlichte sie ihr jüngstes Buch «Metanoia».

«’Metanoia' ist griechisch für einen transformativen Sinneswandel oder Reue. Es ist ein unglaublich kraftvolles, dynamisches Wort, um zu beschreiben, was ich erlebt habe. Es beschreibt im Wesentlichen meine Bekehrungserfahrung und wie ich mich mit meinem Körper und mit Gott versöhnte.»

«Vom Wertlosen bis zum Unbezahlbaren»

Sie empfinde, dass der Körper gekauft und verkauft werde, eine Ware sei, die benutzt, dominiert oder versklavt wird zum Gewinn anderer. Doch er könne auch in einen Tempel verwandelt werden. «Vom Wertlosen zum Unbezahlbaren.»

Früher habe sie sich als wertlos erachtet. «Es ist ein schreckliches Gefühl, in seinem Körper zu stecken und zu versuchen, aus ihm herauszukommen.»

Die Versöhnung wurde Realität, als sie sich selbst durch eine Linse der Vergebung, der Liebe und der Freude zu sehen begann. Sie fragte sich, wer sie ist, was sie will und was sie braucht. «Es war nicht nur eine körperliche Heilung. Es ging sehr tief in mein Herz und meine Seele. Und es ging einher mit einer geistlichen Erfahrung.»

«Zu sich nach Hause gekommen»

«Es gab viel, von dem ich von innen und aussen geheilt werden musste. Ich kam in vielerlei Hinsicht zu mir nach Hause und nahm meinen Körper zurück an einen sicheren, heiligen und geheimen Ort.»

Zehn Jahre litt sie unter einer Essstörung, die geheilt wurde. Geklärt und gelöst werden musste ihre Beziehung zur Sexualität und Suchtmitteln. «Ich konnte deutlich sehen, was der Drogenkonsum mit meinem Körper gemacht hat.»

«Jesus entwaffnete mich»

Doch Gott begann an ihr zu arbeiten. «Gott wirkte in meinem Herzen und veränderte die Beziehung zu meinem Körper.»

Sie hatte erwartet, einen Jesus zu treffen, «der auf der Seite der Christen und der Menschen stand, mit denen ich mich damals nicht identifizieren konnte. Als ich zum ersten Mal die Bibel las – es war eine Gideon-Bibel, von der ich wusste, dass sie in der Schublade des Hotelzimmers liegen würde, in dem ich gerade wohnte – las ich sie, um mich selbst davon zu überzeugen, dass sie nicht wahr war.»

Und sie fährt fort: «Ich fühlte mich so abgelehnt und gebrochen, doch Jesus hat mich einfach entwaffnet, weil es so persönlich war. Jesus war auf meiner Seite und mein Freund. Ich fühlte diese tiefe Verbindung zu ihm und die Annahme. Es war, als ob er sagen würde: ‘Alles, was du bist – das ganze Chaos, das in dir ist – genau so, wie du gerade bist, bin ich bei dir. Ich mag keine Religiosität, ich mag keine Heuchler.’ Ich fühlte mich, als hätte ich einen Verbündeten in Jesus, als ich niemanden an meiner Seite hatte.»

Der christliche Glaube veränderte sie komplett. Heute will Anna McGahan anderen Menschen Mut machen, die ähnliche Erfahrungen mit ihrem Körper gemacht haben.

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