«Wir waren beide betrunken» – Ehepaar trank und kämpfte

Afrikanisches Paar
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Afrikanisches Paar
28.9.2021
2 min

Agnes und ihr Mann kehrten jeden Abend nach dem Tagwerk betrunken zurück nach Hause. Daheim stritten die Eltern zweier Kinder dann jeweils sofort. Ein unheilvoller Strudel, bei dem scheinbar auch die Familie und die Kirche nicht helfen konnte…

Die 33-jährige Mutter verbrachte ihre Tage damit, auf dem lokalen Strassenmarkt in Sambia zu arbeiten und Schönheitsprodukte wie Lotion, Gesichtspuder, Nagellack, Lippenstifte, Kämme und Hausschuhe zu verkaufen.

«Jede Nacht kehrten mein Mann und ich betrunken nach Hause zurück und stritten uns sofort.» Die Mitglieder ihrer weiteren Familie und der Kirche versuchten, dem Ehepaar zu helfen. «Aber ihr Rat stiess auf taube Ohren, ich habe nie auf sie gehört.»

Besondere Besucher

Eines Tages besuchte ein Team des christlichen Werks «African Enterprise» den Markt, auf dem Agnes arbeitete, um die Menschen vor Ort über Covid-19-Prävention zu unterrichten. Sie verteilten Gesichtsmasken und Händedesinfektionsmittel. Noch wichtiger war, dass die Besucher das Evangelium von Jesus Christus predigten.

Agnes stand diesen Besuchern zunächst skeptisch gegenüber und vermutete, dass es sich um falsche Propheten handelte. Einer ihrer Freunde, der das Team kannte, versicherte ihr aber deren Vertrauenswürdigkeit. Mit dieser Empfehlung hörte Agnes besser auf ihre Predigten.

Die Botschaft des Evangeliums wurde mit Kraft und Überzeugung vermittelt. Die Verkünder schienen Agnes direkt anzusprechen, als ob sie sie persönlich kennen würden.

Herz wird berührt – und verändert

Gottes Wort und der Heilige Geist berührten ihr Herz. Von ihren Sünden überführt, bereute sie alles und übergab ihr Leben Jesus als ihrem Herrn und Retter. «Nachdem ich mein Leben Jesus anvertraut habe, hörte ich auf zu trinken und Frieden ist in unserem Haus eingekehrt», erinnert sich Agnes.

Das Leben der Familie wurde völlig verändert. Agnes engagiert sich heute in ihrer örtlichen Kirche und steht zum Beispiel kranken Menschen bei. «Mein grösster Wunsch ist, dass das Evangelium in meiner Gegend mehr gepredigt wird.» Denn sie selbst erlebte die freimachende Kraft und eine völlige Lebensveränderung für sich selbst und für ihre Familie.

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