Im Krankenhaus – Ein Fenster als Hoffnungsspender

Nic Brown
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Nic Brown
25.4.2020
2 min

Das Fenster seines Krankenhauszimmers auf der Intensivstation wurde für Nic Brown zum Hoffnungsspender: Die täglichen Ziele und ermutigenden Nachrichten, welche das medizinische Personal darauf schrieb, halfen bei der Genesung.Nic Brown aus Ohio ist gerade mal 38 Jahre alt. Trotzdem wurde er auf die Intensivstation der Cleveland Clinic eingeliefert und musste beatmet werden. Der Test auf COVID-19 fiel positiv aus. Sein Zustand wurde so schlecht, dass das Krankenhaus mit seiner Frau über die Handhabung lebenserhaltender Massnahmen sprach.

Ein Lichtblick

Nach Tagen des Bangens ging es ihm nach und nach besser. Ein Lichtblick war für ihn das Fenster seines Zimmers: Hier schrieb ihm das Personal jeden Morgen seine persönlichen Ziele für diesen Tag auf, aber auch andere Nachrichten. «Sie ermutigten mich. Und eines Tages schrieb jemand: 'Wir werden dich wieder nach Hause bringen können!'»

Diese tägliche Ermutigung war für seine Genesung unheimlich wichtig. «Ich glaube nicht, dass ich jemals zuvor so selbstlose Menschen erlebt habe», erklärte er in einem Interview. «Ich konnte wirklich Gottes Liebe durch diese Menschen erkennen. Und ich bin sicher, dass der Glaube und die Macht des Gebets den Unterschied gemacht haben», so Nic Brown.

Eine letzte Nachricht

Bevor er das Krankenhaus zwei Wochen später verlassen durfte, bat er eine Krankenpflegerin, noch folgende eigene Botschaft auf das Fenster zu schreiben. «Dieses Fenster war das auswirkungsreichste Fenster meines Lebens. An den Tagen, an denen ich euch beobachtete, wie ihr so schwer gearbeitet habt, um mich und andere am Leben zu halten, konnte ich euch nicht danken für die Zeit, die ihr für mich aufgebracht habt – und obwohl ich wohl nie die Möglichkeit haben werde, euch dieselbe Liebe und Unterstützung entgegenzubringen, möchte ich euch wissen lassen, dass ihr in meinen Augen alle Rock-Stars seid.»

Er sei nun ein veränderter Mensch, nicht nur durch seine Genesung, sondern auch, weil er wisse, dass es Menschen gebe, die sich so aufopferungsvoll um andere kümmern.

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