Hillsong-Sängerin Zschech – Gottes Schönheit in harten Momenten des Lebens entdeckt

7.1.2019
2 min

In vielen Herzen sind ihre Songs wie zum Beispiel «Worthy is the Lamb», «At the Cross» und «Shout to the Lord» verankert. Dann wurde bei der australischen Worship-Sängerin Darlene Zschech (53) Brustkrebs diagnostiziert. Heute sagt die «Hillsong»-Pastorin, dass sie Gottes Schönheit in den schwierigen Zeiten im Leben gefunden habe.Darlene Zschech wuchs in einem zerrütteten Elternhaus auf. «Weihnachten wurde für mich so wichtig, weil es der eine Moment im Jahr war, in dem ich mich fühlte, als wäre alles in Ordnung. Es fühlte sich an so ein bisschen wie eine echte Familie an.»

«Er ist da und sehr präsent»

In den letzten Jahren ging Zschech erneut durch eine schwere Zeit. Sie selbst kämpfte gegen Brustkrebs und zudem wurde bei ihrem Enkel Autismus diagnostiziert. In dieser Phase wurde für sie Psalm 91 besonders wichtig (Livenet berichtete).

«Ich habe in diesen wirklich harten Momenten so viel Schönheit gefunden», sagt Zschech. «Es gibt eine Botschaft, die wir mit den Menschen teilen müssen. Nur weil Gott scheinbar ruhig oder gerade nicht spürbar ist, hat dies keinen Einfluss auf die Tatsache, dass er da und sehr präsent ist.»

Die Mitmenschen im Blick behalten

Es sei wichtig, dass sich Christen nicht in den eigenen Schwierigkeiten verlieren und dabei nicht mehr erkennen können, wo Menschen im nahen Umfeld in Not sind und Hilfe brauchen. Es sei die Berufung für jeden Christen, auf andere Menschen zuzugehen: «Lasst uns längere Tische bauen und keine höheren Zäune; lasst uns daran denken, dass Jesus mit jedem isst; lasst uns daran denken, dass es einen Platz für euch am Tisch des Herrn gibt. Es gibt immer einen Platz.»

«Lauter als die Ängste»

Während der schweren Zeit im Spital habe sie jeden Tag Psalm 91 über ihrem Leben ausgesprochen. «Ich nahm die Medizin und ich nahm das Wort Gottes.»

Sie rät weiter dazu, sich in die Schrift zu vertiefen und die Anbetung noch lauter zu gestalten, sodass sie die Ängste und Traurigkeit übertönen kann. Zschech ist überzeugt: «Gott kann schmerzhafte Erfahrungen nutzen, um uns näher zu ihm zu bringen». Wichtig sei, Gott mit dem ganzen Leben anzubeten. «Niemand von uns weiss, wie viele Tage er hat», so Zschech. «Wie viele Tage ich auch habe, ich will sie intensiv leben. Ich will die Liebe von Christus leben!»

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