Gangster in Hauskirche – «Ich hätte nie gedacht, dass mein Sohn sich so verändert»

Oliver und Rhoda, Mitarbeiter des Missionswerks All Nations
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Oliver und Rhoda, Mitarbeiter des Missionswerks All Nations
25.5.2021
2 min

30 Gangster wurden aus ihrem Dorf in Malawi geworfen, weil sie die Bewohner überfielen, vergewaltigten und ausraubten. Oliver und Rhoda besuchten die Kriminellen im Wald – und damit begann die Veränderung.

Seit letztem Sommer arbeiten Oliver und Rhoda, Mitarbeiter des Missionswerks All Nations, im Norden von Malawi. Bei einem Besuch in Karonga hörten sie von einer Gruppe junger Männer, die in ihrem Dorf nicht mehr willkommen waren.

«Ihr seid anders»

Die Männer rauchten, betranken sich, bestahlen die Einheimischen und vergewaltigten Frauen. Es waren etwa 30 Gangster, sie hausten jetzt im Wald; die Polizei und das ganze Dorf waren gegen sie. Oliver und Rhoda hatten aber Mitleid mit ihnen und luden sie zum Fussballspielen ein. Die Gruppe zeigte Interesse, so kauften Oliver und Rhoda Trikots, einen Ball und Limonade und fingen an, Beziehungen aufzubauen: «Ich bin hierhergekommen, um die Gute Nachricht von Gott weiterzugeben und um euch Liebe zu erweisen», sagte Oliver; die Gangster antworteten: «Ihr seid anders als die anderen. Ihr liebt uns wirklich!»

Oliver und Rhoda besuchten die Gruppe mehrmals und teilten ihr das Evangelium mit, sie beteten für die jungen Leute und zeigten ihnen auf praktische Weise Gottes Liebe. Ende 2020 entschieden sich 15 von ihnen, sich taufen zu lassen. Was für ein Fest im Himmel und hier auf Erden!

Veränderung ist möglich

Einer dieser Jungen ist Philip. Schon als Vierzehnjähriger trank er Alkohol, rauchte und raubte Leute aus. Im Jahr 2014 wurde er fast umgebracht, weil er Kühe stahl. Seine Mutter weinte jeden Tag. Mehrmals sass er im Knast. Als Oliver und Rhoda ihm von Jesus erzählten, bekehrte sich Philip; seitdem hat er sich komplett verändert: Er hörte auf zu rauchen und zu trinken; wenn er Geld verdient, kauft er Essen für seine Familie. Jetzt weint seine Mutter vor Glück, wenn sie an ihren Sohn denkt: «Ich hätte nie gedacht, dass mein Sohn sich so verändern kann!»

Die ehemaligen Gangster und ihre Familien treffen sich jetzt in Hauskirchen. Oliver und Rhoda bringen ihnen bei, wie sie sich selbstständig machen und sich selbst versorgen können.

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