Natasha Nagel – «Ich sah und hörte Dämonen»

Natasha Nagel mit ihrem Mann Juan
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Natasha Nagel mit ihrem Mann Juan
Beim Blick in den Spiegel sah Natasha Nagel Augen und Gesichter, die sie aus ihren eigenen Augen heraus ansahen. «Das war nicht ich», erinnert sich die Südafrikanerin. Ihre Lippen sagten Dinge, die sie nicht selbst sprach, darunter Morddrohungen…
24.3.2023
4 min

«Ich wuchs als 'Christin' auf», erinnert sich die Südafrikanerin Natasha Nagel in einem Facebook-Beitrag. «Jeder zweite oder dritte Haushalt in Südafrika war damals ‘christlich’, einfach weil wir nichts anderes waren. Ich hatte aber keine Ahnung, wer Gott war.» Sie erlebte eine dysfunktionale Kindheit. Die Eltern kümmerten sich wenig um sie und ihr Vater beleidigte sie konstant.

«Als ich in den Okkultismus einstieg, studierte ich alles, was ich damals über Hexerei in Erfahrung bringen konnte. Es handelte sich um eine Untergrundbewegung, über die man nicht zu sprechen wagte.»

Sprechen mit Toten – eine coole Sache?

Natasha Nagel erinnert sich: «Zu diesem Zeitpunkt dachte ich, dass Dinge wie Tarotkarten, Handlesen, Gespräche mit Toten und das Sehen von Toten und so weiter eine coole und interessante Sache wären.»

Schwere Depressionen und Angstzustände stellten sich ein. «Ich schnitt mich und versuchte mehrfach, mir das Leben zu nehmen. Ich nahm Drogen und trank zu viel. Ich hasste mich selbst und die Menschen … aber am meisten hasste ich Gott, denn ich hatte das Gefühl, dass alles, was in meinem Leben schief lief, seine Schuld war.»

Besessen

Natasha Nagel erinnert sich: «Ich war besessen von Blut, Dunkelheit, Vampiren, Hexen, Hexenmeistern, Werwölfen und so weiter! Ich hatte eine Menge dunkler Gedanken, darunter sogar die Idee, meinen eigenen Vater zu töten… Ich sah und hörte regelmässig Dämonen. Ich hatte das Gefühl, verrückt zu werden.»

Ihre Eltern wollten, dass sie psychiatrische Hilfe erhält. «Ich fühlte mich einsam und verängstigt, so als befände ich mich in einer Abwärtsspirale in einer tiefen Grube völliger Dunkelheit ohne Ausweg. Ich fühlte buchstäblich etwas in meinem Inneren. Es war, als ob es mich von innen heraus auffressen würde. Ich schaute in den Spiegel und sah Augen und Gesichter, die mich durch meine Augen ansahen, das war nicht ich. Manchmal spürte ich, wie sich Dinge in meinem Inneren bewegten, die überhaupt nicht normal waren, und manchmal konnte ich nicht kontrollieren, was ich sagte oder tat.»

Fremde Augen im eigenen Blick

Mit okkulten Praktiken und Zaubersprüchen versuchte sie sich von solchen Erlebnissen zu befreien. «Aber nichts half.» An einem Morgen schaute sie – noch betäubt von der Nacht – auf dem Bett sitzend in den Spiegel. «Wieder sah ich Dinge, die mich durch meine Augen ansahen. Das war nicht ich. Ich hatte grosse Angst. Und in diesem Moment hörte ich Stimmen, die in meinem Kopf und durch meine Lippen sprachen, aber auch das war nicht ich. Ich sagte alle möglichen verrückten Dinge, wie zum Beispiel, dass ich Christen – Familienmitglieder und Freunde, die an diesem Tag im Haus waren und mir zu Hilfe kamen – umbringen will.»

Sie konnte weder ihren Körper noch ihre Handlungen oder Worte kontrollieren. «Meine Familie wusste nicht viel über dämonische Besessenheit und dämonische Manifestationen. Einige von ihnen waren erst kurz zuvor Christen geworden.»

«Im Namen Jesu Christi…»

Gerade spuckte sie üble Worte gegen ihre Mutter aus, als jemand in den Raum kam, seine Hand auf ihren Kopf hielt und Satan im Namen Jesu Christ Einhalt gebot. «Da manifestierten sich die Dämonen. Die emotionalen und geistlichen Qualen kann ich nicht in Worte fassen – es fühlte sich an, als ob die Dämonen mich von innen heraus kratzen und schneiden würden. Es riesiger, geistlicher Kampf brach aus, als die Leute beteten und die Dämonen wegwiesen. Ich erkannte die Schwere meiner Verwicklung in den Okkultismus – ich dachte, ich würde sterben.»

Doch nun manifestierte sich eine andere kraftvolle Präsenz im ihrem Zimmer. «Ich werde diesen Moment niemals vergessen, denn es war genau der Moment, in dem sich mein ganzes Leben änderte. Ich fühlte reine Liebe, Akzeptanz, Wärme und ein solches Mitgefühl, wie ich es noch nie zuvor erlebt hatte. Ich wusste, dass Jesus Christus in meinem Zimmer ist.»

Ein neues Herz

Natasha Nagel erinnert sich: «Ich war ihm noch nie begegnet und wusste sehr wenig über ihn. Doch ich wusste in diesem Moment, dass ich es nicht schaffen würde, wenn ich ihn in diesem Moment nicht annehmen würde! Ich nahm ihn an und er machte mich frei.»

Natasha Nagel weiter: «Worte können die Freiheit nicht beschreiben, die ich an diesem Tag und in diesem Moment erlebte, ich war wirklich völlig frei! Frei von dämonischen Qualen, frei von Hass, frei von Depressionen, frei von Bitterkeit. Jesus ist gekommen, um die Gefangenen zu befreien. Wir können auf keine andere Weise Ruhe für unsere Seele oder Erfüllung in unserem Leben finden – Jesus ist das 'fehlende Stück', das wir so dringend brauchen. Wer kann die Seele und den Geist eines gebrochenen Menschen in Ordnung bringen, wenn nicht der Schöpfer, der sie geschaffen hat? Jesus befreit heute noch Menschen. Egal wovon du Freiheit brauchst oder wie tief oder dunkel dein Abgrund ist – Jesus kann dich befreien. Und er möchte dich befreien. Jesus ist gekommen, um Leben zu geben, und zwar Leben im Überfluss.»

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