Als nichts mehr half – Jesus beendete den Spuk

5.5.2018
3 min

Thierry Noel aus Frankreich wächst in einem Haus auf, in dem es spukt. Immer wieder geschehen merkwürdige Dinge und böse Geister tauchen auf. Nichts scheint dagegen zu helfen, bis sich die atheistische Familie an Jesus wendet...Meine Eltern waren nicht gläubig. Von Gott hörte ich zum ersten Mal in der Grundschule, von Klassenkameraden, die in den Religionsunterricht gingen. Aber ich hatte keinen Bezug dazu und hatte auch kein Interesse, selbst in den Religionsunterricht zu gehen.

Ein Zuhause wie im Horrorfilm

Wir wohnten auf dem Land und hatten neidische Nachbarn. Man munkelte, sie hätten dunkle Mächte gerufen, um unserer Familie zu schaden. Und tatsächlich spürten wir die Auswirkungen. Plötzlich spukte es bei uns daheim. Es geschahen merkwürdige Dinge und immer wieder hatten wir okkulte Erscheinungen, als wäre in unserem Zuhause die Tür zur Hölle geöffnet. Ich bekam furchtbare Angst vor der Dunkelheit und auch vor der Zukunft. Doch egal, was wir gegen den Spuk unternahmen, nichts half. Es war unerträglich. Bis uns jemand erklärte, dass Gott unsere Situation verändern könnte. Wenn es negative Kräfte gibt, musste es ja auch positive Kräfte geben.

Ein einfaches Gebet

Gott war unsere letzte Hoffnung, also vertrauten wir ihm. Gemeinsam knieten wir nieder und beteten. Wir machten keine grossen Worte, aber baten Gott ganz schlicht und im Namen Jesus um Befreiung. Und Gott hörte unser Gebet. Von da an spukte es nie wieder bei uns und stattdessen kehrte Frieden ein. Für mich war das ein einschneidendes Erlebnis. Es war das erste Mal, dass ich mit meiner Familie für etwas gebetet hatte. Und Gott hatte mir geantwortet. Ich war erstaunt, dass er mich hören kann und auf meine Bitte reagiert.

Entscheidung für Jesus

Damals begriff ich, dass Gott real ist und dass er nahe ist. Von diesem Tag an wollte ich mit ihm leben, ihm nachfolgen, und entdecken, was er mir durch sein Wort, die Bibel, sagt. Ich habe Jesus für alle meine Fehler um Vergebung gebeten. Und ich erfuhr, wie sich in mir eine unbeschreibliche Freude ausbreitete. Ich spürte die Gewissheit, dass ich mit Gott etwas Echtes und Authentisches erlebe.

Leben mit Gott

Sicher, das Leben ist kein langer, ruhiger Fluss. Auch als Christ geht man durch Schwierigkeiten, erlebt Schicksalsschläge und Enttäuschungen. Ich habe meinen Bruder verloren, als er erst zwei Jahre alt war. Meine Frau bekam Krebs. Meine Tochter hatte Komplikationen bei der Geburt ihres Sohnes... Aber in allen Umständen habe ich immer Gottes schützende Hand und seine Treue wahrgenommen.

Heute bin ich Pastor, Sänger und Musiker. Ich bin überzeugt, dass der Glaube eine Wirklichkeit für jeden sein kann. So wie ich damals, können auch Sie zu Gott beten, egal, in welcher Situation Sie gerade stecken. In der Bibel, in Psalm, Kapitel 34, Vers 7 steht: «Als es mir schlecht ging, rief ich zum Herrn. Er hörte mich und befreite mich aus aller Not.» Das wird Gott auch für Sie tun, weil er Sie liebt, so wie jeden anderen Menschen.

Teile diesen Beitrag
Das könnte dich auch interessieren
Story
Makenna Brown wurde durch einen Bibelvers im Gefängnis ermutigt

«Ich war zu einem Monster geworden»

Jahrelang versucht Makenna Brown, von anderen akzeptiert zu werden. Drogen, Diebstahl und Beziehungen sollen die Leere füllen. Als sie verhaftet wird und alles zerbricht, begegnet sie ausgerechnet im Gefängnis einer Hoffnung, die alles verändert.
Story
Stephen McWhirter

Vergeben, was unverzeihlich scheint

Er sah, wie Menschen nach den Predigten seines Vaters zu Jesus fanden – und zu Hause, wie seine Mutter durch Misshandlungen litt. Stephen McWhirter wurde zum Feind Gottes …
Story
Melanie Rivas

Vom «Borderline-Satanismus» zur Gottesbegegnung

Melanie Rivas’ Freude an Jesus ist ansteckend. Noch vor einem Jahr jedoch war die 22-Jährige obdachlos, mittellos und auf der Flucht aus einer missbräuchlichen gleichgeschlechtlichen Beziehung …
Story
Gabrielas Startbedingungen waren extrem schwierig (Symbolbild)

«Gott hat mich von meiner Angst befreit»

Als Gabriela Withs Adoptivvater sie sexuell missbraucht und die Adoptivmutter davon erfährt, versucht diese, ihn vor Gabrielas Augen umzubringen. So leidet das Mädchen an Angst, Leistungsdruck und Lernblockaden.