«Der Teufel war eingezogen» – Phil Robertson beschreibt seine dramatische Wende

Phil Robertson und Miss Kay
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Phil Robertson und Miss Kay
10.12.2019
3 min

Er war während elf Jahren der Patron der «Duck Dynasty»: Phil Robertson. Fast wäre es nicht so weit gekommen. Während Jahren war Phil alkoholkrank. Seine Frau Miss Kay war bereits mit den gemeinsamen Söhnen aus der Wohnung ausgezogen – nichts deutete darauf hin, dass aus ihnen die grosse «Duck Dynasty» werden würde…

Miss Kay und Phil Robertson sind zwei der beliebtesten Mitglieder der Robertson-Familie. Auch der authentische Glaube der beiden hatte einen positiven Einfluss auf die Fangemeinde.

Aber während die Show unbeschwert und witzig war und die Bedeutung von Glaube und Familie untermauerte, waren die frühen Jahre der Robertsons alles andere als malerisch. Miss Kay und Phil sprechen offen über die Kämpfe, mit denen sie schon früh in ihrer Ehe konfrontiert wurden. Besonders Phils Alkoholkonsum und Untreue fügten der Familie grosse Schmerzen zu.

Als der Teufel kam

Zu College-Zeiten waren die beiden ein Paar und Miss Kay wurde schwanger. «Die Dinge wurden komplizierter. Das war der Beginn des Untergangs von Phil: Der Teufel drang ein, Phil begann sich zu verändern.»

Schliesslich erkannte Miss Kay, dass auch Untreue ins Spiel gekommen war. «Ich bemerkte es, weil ich nicht so dumm war.» Sie erkannte eine Rechtfertigung dafür, die Ehe zu beenden – doch sie wollte bleiben und kämpfen.

Der Tribut

Mit der Zeit aber forderte Phils Alkoholkonsum einen Tribut von der jungen Familie, zu der auch die Söhne Jase, Willie und Jep gehörten. Miss Kay erzählt eine schockierende Geschichte über eine Thanksgiving-Feier, bei der Phil wütend und gewalttätig wurde.

«Er warf das ganze Abendessen auf den Boden ... weil ich ihn kritisierte, dass er betrunken war und nicht zum Essen gekommen war. Er ging betrunken wieder weg.»

Ihre Kinder waren damals noch jung, doch der älteste, Alan, versuchte seiner Mutter zu helfen, mit allem fertig zu werden. In diesem Falle schirmte er seine jüngeren Brüder davor ab, das Chaos zu sehen.

«Du ruinierst mein Leben»

Miss Kay wurde schliesslich Christin, aber die Situation verbesserte sich nicht, denn Phil gefiel dieser Schritt nicht. «Das kann ich nicht ertragen, du ruinierst mein Leben», kommentierte er.

Sie fand eine Wohnung für sich und die Kinder und das Paar lebte drei Monate lang getrennt – bis etwas Unerwartetes passierte: Phil tauchte eines Tages an Miss Kays Arbeitsplatz auf. Er war verzweifelt und verkündete, dass er seine Familie vermisst und eine Veränderung in seinem Leben vornehmen wolle.

«Ich kann nicht ohne meine Familie leben. Ich vermisse euch alle. Ich werde nicht mehr trinken.» Miss Kay war skeptisch, da Phil dieses Versprechen schon einmal gegeben hatte.

Der Entscheid

Dieses Mal schien jedoch etwas anders zu sein, da Phil sich mit einem Pastor treffen und wirklich hören wollte, was es bedeutet, auf Gott zu vertrauen. Eines Nachts traf Phil schliesslich die Entscheidung, sein Leben zu ändern.

«Als die Jungs und ich hinten in der Gemeinde sassen, war Phil auch da. Als wir hereinkamen, sagte er: 'Ich will, dass Jesus der Herr meines Lebens ist. Ich bereue all die schlechten Dinge. Und ich will, dass du mich taufst.'»

«Ist der Teufel jetzt raus?»

Es war eine völlige Wende, nicht nur für Phil und Miss Kay, sondern auch für ihre Kinder – und diese Umkehr führte die Familie auf den Weg, die berühmten «Duck Dynasty»-Robertsons zu werden.

«Ich sah unsere Jungs mit ihren kleinen Tränen an. Jasons Kommentar war: 'Mama, ist der Teufel jetzt aus Papa raus?'», erinnert sich Miss Kay. «Ich sagte: 'Ja, Jesus Christus ist jetzt in deinem Vater.'»

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