Auf der Suche nach Liebe – Was die Drogen ihm nicht gaben, fand er bei Gott

Brody Haight
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Brody Haight
11.4.2022
3 min

Brody Haight spürt von klein auf eine Leere in sich. In harten Drogen findet er scheinbar Erfüllung – doch letztlich zerstören sie ihn. Er lässt sich taufen, stürzt aber in eine Identitätskrise. Wer ist er eigentlich?

Ich bin in einer sehr guten Familie aufgewachsen, mit Werten und Moral. Aber als kleiner Junge begann ich, nach Liebe suchen. Meine Familie war sehr liebevoll, aber in mir fühlte ich eine erdrückende Leere. Ich wurde depressiv, bekam Ängstzustände, und um das rauszulassen, wurde ich sehr rebellisch.

Zu dem Zeitpunkt hatte ich keine Ahnung, wer oder was Gott war. Ich war ein Agnostiker. Dann lud mich jemand ein, harte Drogen zu probieren: Kokain, Heroin, Extasy, Meth... Nach dem ersten Mal fühlte ich mich einfach nur lebendig, als ob jede leere Stelle in mir gefüllt wurde. Meine Depression war verschwunden, alle Ängste waren weg – und so wurden die Drogen zu allem, was ich kannte und was ich wollte. Jede Droge, an die ich rankam, konsumierte ich und wurde mehrmals verhaftet. Zehn Jahre lang zerstörten mich die Drogen.

Der Engel auf der Brücke

Ich bat einen Arzt um Hilfe und er verschrieb mir Schlaftabletten und Medikamente gegen die Angstzustände. Doch durch die Medikamente fiel ich wieder zurück in meine Drogensucht. Nichts konnte mich da raus holen – und ich beschloss, mein Leben zu beenden. Ich nahm ein Messer und ging auf eine Brücke. Ich wollte entweder runterspringen oder mir die Pulsadern aufschneiden. Ich wollte das alles einfach beenden, wollte sterben, aber ich hatte Angst, was auf der anderen Seite auf mich warten würde…

Plötzlich kam ein Mann vorbei. Er griff nach mir und sagte: «Deine Zeit ist noch nicht gekommen!» Heute bin ich mir sicher, dass das ein Engel war, den Gott geschickt hatte.

Eine neue Identität – aber welche?

Ich steckte immer noch in meiner Abhängigkeit, wusste aber, dass ich eine Entscheidung treffen musste. In der Zeit wurde ich in die Kirche eingeladen und hörte zum ersten Mal die Botschaft von Jesus Christus. Ich nahm sie für mich an und begann herauszufinden, wer Gott ist, wer Jesus ist. Sechs Monate später liess ich mich taufen. Die Bibel sagt: «Wenn jemand zu Christus gehört, ist er eine neue Schöpfung. Das Alte ist vergangen; etwas ganz Neues hat begonnen!» (2. Korinther, Kapitel 5, Vers 17) Als ich aus dem Wasser auftauchte, fühlte ich mich wie ein neues Geschöpf – aber ich fiel in eine tiefe Identitätskrise, sowohl persönlich als auch sexuell. Ich suchte in verschiedenen Karrieren nach dieser Identität, arbeitete als Model, prostituierte mich als Stripper…

Ganze Sache

Aber Gott begann, in mir zu arbeiten und zeigte mir, wer ich in Jesus Christus bin. Ich wurde auf einen Missionstrip nach Nicaragua eingeladen. Dort verstand ich, dass Gott uns ausgewählt hat, seine Söhne und Töchter zu sein. Als ich aufblickte, war es, als ob ich Jesus anschaute. Ich sah ein helles Licht und spürte, wie die Liebe des Vaters mein Herz füllte. Ich fiel zu Boden und als ich wieder aufstand, spürte ich eine Kraft in mir. Ich wusste sofort, was meine Identität war und sagte zu Gott, dass ich jetzt ganze Sache machen wollte.

Heute arbeite ich für die christliche Organisation e3-Partners. Wir mobilisieren, schulen und helfen Christen, in ihrem Umfeld tätig zu werden. Und ich organisiere Missionstrips und reise in alle Welt, um Menschen zu sagen, dass Jesus sie liebt.

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