«Mein bester Wechsel!» – Wie Ex-Profi-Kicker Michael Sternkopf das Burnout besiegte

6.5.2019
2 min

Einst gehörte er zu den grössten Talenten der Bundesliga, dann kämpfte er gegen ein Burnout: Michael Sternkopf brach unter dem extremen Leistungsdruck zusammen. Dass es ihm heute wieder gut geht, schreibt er Gott zu. Seine Entscheidung für Jesus sei «mein bester Wechsel».Anfang der 1990er Jahre gehörte er zu den grössten Talenten der deutschen Bundesliga: Im SC Karlsruhe aufgewachsen, wurde Michael Sternkopf für 3,4 Millionen D-Mark vom FC Bayern München aufgekauft, wo er fünf Jahre spielte und mit dem Club 1994 sogar Deutscher Meister wurde.

Es sei eine «tolle und schwere Zeit» gewesen, berichtete Sternkopf jetzt bei einem Vortrag in der Nähe von Karlsruhe. Gerade der Wettbewerb und Leistungsdruck neben anderen Fussballgrössen machten ihm zu schaffen. Danach folgen weitere Stationen bei Borussia Mönchenglattbach, SC Freiburg, Arminia Bielefeld und Kickers Offenbach.

«Ehrlichkeit gibt es nicht»

Doch trotz aller Höhen sieht der heute 49-Jährige auch viel Negatives im Profi-Fussball. «Ehrlichkeit im Profi-Fussball gibt es nicht», sagt er etwa. Jeder sehe immer nur auf den eigenen Vorteil, Unsicherheiten würden überspielt. Diesem Druck konnte er irgendwann nicht mehr standhalten, auch als er nach Karriere-Ende für die Kickers Offenbach in der Organisation arbeitete. Ein Burnout deutete sich an und so nahm er sich 2011 eine Auszeit und begab sich in ärztliche Behandlung.

Frei von Ängsten und Zweifeln

Heute reist er und hält Vorträge, um für faires Miteinander und Selbstwertgefühl zu sensibilisieren. Dass es ihm wieder so gut geht, liegt seiner Meinung nach am Glauben an Gott, zu dem er erst vor Kurzem gefunden hat. «Ich bin seit einem Jahr dabei und sicher nicht bibelfest, aber es gibt mir eine Richtung», so Sternkopf.

Gegenüber PromisGlauben sagte er vor Kurzem dazu: «Mein bester Wechsel! Im April 2018 lud ich Jesus in mein Herz ein. Ich spüre von Tag zu Tag mehr innere Befreiung von Ängsten, Zweifeln, Unruhe und anderen Dingen, die mich früher belastet haben.» Und weiter: «Der Herr ist für mich unverzichtbar geworden. Gott sei Dank, dass es ihn gibt und er in mir wirkt.»

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