«Ich fühlte nichts mehr» – Wie Jesus die Polizeikultur in den USA verändert

Jesus veränderte ihn
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Jesus veränderte ihn
Jahrelang trug Paul Lee seine Dienstmarke mit Stolz – bis der Beruf ihn beinahe zerstörte. Hier erzählt er seine Geschichte.
18.6.2026
2 min

Nach 17 Jahren Polizeidienst in Chattanooga, Tennessee, hatte die tägliche Konfrontation mit Verbrechen und Tragödien sein Herz verhärtet. «Ich fühlte nichts mehr», sagt er. «Ich hasste jeden. Niemand sagte die Wahrheit.»

Wie viele Polizisten versuchte Paul, durch Alkohol und Wut zurechtzukommen. Die Fellowship of Christian Peace Officers (FCPO) schätzt, dass Polizeibeamte in den USA eine der höchsten Scheidungs- und häuslichen Gewaltquoten in der Gesellschaft aufweisen. «Ohne eine biblische Gesinnung», sagt Paul, «versuchen wir, das Böse in unserer eigenen Kraft zu bewältigen – und es zerbricht uns.»

In der Dusche stehend weinte und betete er

Als seine Mutter starb, war Paul am Ende seiner Kräfte. In der Dusche stehend, vor ihrer Beerdigung, weinte er und betete: «Ich gebe auf. Ich ergebe mich. Ich werfe das Handtuch.» Dieser Augenblick veränderte alles. «Viele Menschen haben sich mir als Polizist ergeben», sagt er. «Nun ergab ich mich Gott.»

Kurz darauf schloss sich Paul einer örtlichen FCPO-Bibelstunde an. «Als mir bewusst wurde, dass ich diese ganze neue Familie hatte, die mich liebte, war ich überzeugt», erinnert er sich. Das Studium der Heiligen Schrift gab ihm eine neue Sichtweise auf seine Arbeit. «Die Bibel macht keine Ausnahme für die Strafverfolgung. Wir müssen es sauberer und besser tun. Wir sind vielleicht der einzige ‚Christus‘, den Menschen je sehen.»

Du bist Gottes Hände und Füsse

Paul Lee
Fellowship of Christian Peace Officers-USA (FCPO)
Paul Lee

Mit der Zeit wurden Pauls Leben und sein Polizeidienst verwandelt. «Mit einer biblischen Gesinnung erkennst du, dass Gott dich für Seine Absichten dorthin gestellt hat. Du bist Seine Hände und Füsse.» Heute dient er als geschäftsführender Direktor der FCPO und hilft Polizeibeamten in ganz Amerika, durch Christus Heilung, Gemeinschaft und Lebenssinn zu finden.

Die Bewegung verfügt mittlerweile über 250 örtliche Gruppen und bietet Bibelstunden, Unterstützung bei Traumata und posttraumatischer Belastungsstörung, Eheseminare sowie Veranstaltungen, bei denen christliche Beamte ihren Glauben mit Kollegen teilen. «Wir sind auf dem Missionsfeld», sagt Paul. «Man muss den Leuten nicht mit der Bibel auf den Kopf schlagen – zeige einfach das Mitgefühl Christi. Dein Auftrag ist weit grösser, als nur jemanden ins Gefängnis zu bringen.»

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