Von Dämonen gequält – Zwischen Allah, Satan und Jesus

18.12.2018
3 min

Als der türkische Muslim  nach Australien auswandert, stellt er sich viele Fragen über Gott. Auf der Suche nach Antworten verfängt er sich im Okkultismus. Vier Jahre lang quälen Dämonen seine ganze Familie – bis er bei einem iranischen Freund um Hilfe bittet.Ismail ist ein türkischer Muslim. Mit 19 Jahren wanderte er nach Australien aus. Obwohl er den Islam praktizierte, sah er sich selbst als moderaten Muslim, da er immer schon Fragen über Gott und den Islam gehabt hatte. Er wollte wissen, wer Gott ist und wollte alles Unbekannte über Gott erfahren. Er war der unsichtbaren Welt gegenüber sehr aufgeschlossen und fragte sich, ob Hexerei von Gott sei oder vom Teufel.

Auf der Suche nach Antworten kam er in Berührung mit okkulten Praktiken und ahnte nicht, dass er sich damit für dämonische Geister öffnete. Er traf einen türkischen Muslim, der mittels eines Ouija-Brettes und einer Kaffeetasse Geister beschwor. Ismail beschäftigte sich mit der Geisterwelt, bis die Erscheinungen des Teufels immer beängstigender wurden.

Von Dämonen gequält                     

Er beschreibt sein Erlebnis mit den Dämonen folgendermassen: «Ich war am Kaffeekochen. Ich rührte gerade den Kaffee um und als ich in die Tasse schaute, spiegelten sich diese Wesen im Kaffee und schauten mich an. Sie waren hinter mir, sie hingen am Vorhang. Sie sahen irgendwie fast menschlich aus, aber auch sehr dämonisch, mit unglaublich langen Fingernägeln. Und jedes Mal, wenn sie mit ihren Flügeln schlugen, kam Rauch aus ihnen heraus. Am letzten Tag, als ich das Haus meines Freundes verliess, sagte er: 'Schau, zwei von ihnen gehen mit dir mit!'»

Vier Jahre lang wurden auch Ismails Söhne von diesen Dämonen gequält. Er berichtet, dass sie Bilder von den Kreaturen mit roten Augen malten. «Sie kamen zu uns ans Bett und zitterten. Mein Sohn lag auf dem Bett, boxte mit seinen Fäusten in die Luft und schrie – 10, 15, 20 Minuten lang, ich weiss es nicht mehr. Wir schafften es nicht, ihn aufzuwecken. Ich legte ihn flach hin und fragte: 'Was ist los?' Er war zwar da, aber wachte nicht auf. Ich dachte, ich wäre verrückt geworden.»

Begegnung mit Jesus

Ismail versuchte alles. Er betete zu Allah und den Propheten, doch nichts davon half. In seiner Verzweiflung suchte er Hilfe bei einem iranischen Freund, der Christ war. Dieser nahm ihn zu einer Bibelgruppe mit. Dort übergab Ismail sein Leben Jesus und begegnete ihm auf übernatürliche Art und Weise. «Ich sah eine Person, die mir die Hände entgegenstreckte. Ich sah, dass die Person lächelte. Und überall war Licht. Es war einfach wunderbar. Und dann, ja, dann habe ich mich in ihn verliebt. So wurde ich Christ.»

«Jetzt kenne ich die Wahrheit»

Der Pastor wies Ismail an, zwei Wochen lang zu beten und den Dämonen zu befehlen, sein Haus zu verlassen. Ismail berichtet: «Ich habe jeden Abend gebetet. Ich habe gesagt: 'Im Namen Jesu Christi, ihr habt hier keine Autorität. Verschwindet, ihr Dämonen – in Jesu Namen!'» Die Folge davon war, dass seine Kinder keine Albträume mehr hatten.

Daraufhin war Ismail begierig auf Gottes Wort und begann, die Bibel zu lesen. Er verglich die Aussagen der Bibel mit den Lehren des Koran und entdeckte, wie Gott wirklich ist. «Jetzt kenne ich die Wahrheit: Jesus ist so real wie Sie und ich. Er hat uns geschaffen und allein durch sein Blut können wir zu Gott, dem Vater, kommen. Er ist ein wunderbarer, erbarmungsvoller, gnädiger und vergebender Gott.»

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