Freude entdecken – Acht Tipps für mehr Freude im Alltag

Letzte Woche berichtete Birgit Schilling, wie sie in ihrem Alltag Freude entdeckt und Schönes geniesst. Heute gibt sie acht Tipps, wie wir die alltäglichen Freudenräuber entlarven und neu entdecken können, wie viel Freude Gott für uns bereithält.

2.9.2025
3 min
Birgit Schilling
schilling-supervision.com
Birgit Schilling

1. Wann hüpft mein Herz?

Gehe der Frage nach: «Wann hüpft mein Herz? Wann singt mein Herz?» Werde achtsam für dich und dein Erleben von Freude. Bemerke, was dir guttut, und gönne dir Zeiten, in denen du genau dem Raum schenkst.

2. Widerstand

Werde achtsam, ob sich in deinem Innern Widerstand dagegen regt, dass du der Freude nachgehst. Vielleicht findest du bremsende Antreiber bei dir vor, wie: «Der Freude nachzugehen ist egoistisch» oder «Wer sich heutzutage freut, hat den Ernst der Lage nicht verstanden» oder anderes.

3. Nach aussen

Wenn dir etwas guttut, schenke dir ein Lächeln und spüre die innere Freude, die sich dann zeigt.

4. Die Welle der Freude

Übe es ein, dich der Welle von Freude zu überlassen, wenn sich Freude in deinem Innern meldet. Lass die körperlichen Auswirkungen zu: Das laute Lachen, sanfte Lächeln, Strahlen der Augen, das Juchzen.

5. Ursprung der Freude

Verbinde dich in deinem Alltag immer wieder mit Gott, dem Ursprung aller Freude. Halte von Zeit zu Zeit inne, richte einen Liebesblick auf Gott und mache dir bewusst, dass du gerade von diesem Gott der Freude voller Liebe angeschaut wirst. Wirklich, tatsächlich! Gott ist gegenwärtig. Wenn du auch gegenwärtig bist, geöffnet im Herzen, ist die Chance hoch, dass eine zarte Begegnung zwischen euch geschieht, die manchmal spürbar ist und zu anderen Zeiten nicht. Freue dich darüber, dass du mit dem Grund der Freude – mit Gott – verbunden bist.

6. Weitergeben

Nimm dir vor, jede Woche jemandem etwas Gutes zu tun und zwar von Herzen gerne (so gut es dir möglich ist). Das kann eine kleine oder grössere Sache sein. Nimm wahr, was diese Aktion in deinem eigenen Herzen auslöst. Vielleicht Freude.

7. Mit anderen freuen

Wenn andere eine Freude mitteilen, übe es ein, dich mit einem offenen Herzen für den anderen mitzufreuen. Wenn sich die Freude in deinem Inneren nicht einstellt, frage dich: Was hindert mich daran? Halte das Erkannte Gott hin und übe weiter.

8. Freuden-Botschafterin sein

Nimm dir vor, eine Freuden-Botschafterin zu werden, so wie die Engel zu Jesu Geburt: «Siehe, ich verkündige euch grosse Freude, denn euch ist heute der Heiland geboren» (Lukas Kapitel 2, Vers 10). Jesus ist auf diese Erde gekommen, damit Frieden und Freude sich ausbreiten, schon hier auf Erden, so wie es im Himmel schon ist und in Ewigkeit sein wird.

Zum Interview mit Birgit Schilling zum Thema Freude geht es hier

Nächsten Sonntag gibt Birgit Schilling an dieser Stelle noch acht Tipps, wie man die Freude ganz konkret zurückgewinnen kann. Sie ist Autorin, Supervisorin und Coach und lebt mit ihrem Mann in Köln. Ähnliche Impulse gibt es im Magazin JOYCE. Infos zum günstigen Jahresabogutschein des Magazins findest du hier.

Teile diesen Beitrag
Das könnte dich auch interessieren
Thema
Räuber schleicht sich an eine Frau

Im Alltag – Die Räuber der Freude

Es sind emsige Alltagsdiebe, Prägungen und Haltungen, die sich wie Schatten über die Freude legen. Vier dieser Freudendiebe hat Birgit Schilling identifiziert und stellt sie hier vor.
Thema
Verunsicherte Frau die sich im Spiegel anschaut

Selbstmitleid – Eine Bremse, die sich lösen lässt

Bemitleiden Sie sich selbst? Eine solche Frage beantworten sicher die wenigsten mit «Ja». Und doch ist Selbstmitleid weit verbreitet, obwohl es das Leben trübe macht und einem die Kraft raubt.
Thema
Wiedersprüche unsres Lebens

Der Angst ins Auge sehen – Zwischen Verstand und Bauchgefühl

Die biblischen Aussagen «Fürchtet euch nicht!» und «In der Welt habt ihr Angst» spiegeln oft genug die Widersprüche unseres Lebens. Tina Tschage erklärt, wie wir damit konstruktiv umgehen können.
Thema
Eine genervte Frau

Mies drauf? – Tipps gegen schlechte Laune

Schon morgens hab ich keinen Bock aufzustehen. Meine Laune ist übel. Und im Laufe des Tages finden sich auch noch mehr Gründe, mies drauf zu sein. Frust und schlechte Laune machen alles andere als Spass. Also Schluss damit! Wir zeigen, wie.